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Browsermarkt Mozilla bringt Opt-In für Plug-ins

Mozilla arbeitet daran, Plug-ins nur noch auf Wunsch des Nutzers zu starten. Endziel ist eine Feinjustage, die das Festlegen der Erweiterungen für einzelne Seiten als Standard zulässt und andere Seiten ausschliesst. Das soll sowohl die Zufriedenheit der Nutzer als auch die Sicherheit erhöhen.

Firefox Logo © Mozilla
Firefox Logo

Wer kennt das Ärgernis nicht: der Rechner startet, der Browser stellt die Tabs der vergangenen Sitzung wieder her. Noch bevor etwas zu sehen ist, plärrt ein Werbevideo ungefragt los. Viele Nutzer empfinden das als unberechtigtes Eindringen in ihre Privatsphäre.

Dem will Mozilla nun abhelfen. Ausgehend von der Tatsache, dass große Teile der Inhalte, die wir uns täglich ansehen, per Plug-ins wie Flash geliefert werden, kam dem Mozilla-Entwickler Jared Wein die Idee, diese Plug-ins nur auf Nachfrage zu aktivieren. Das stellt nicht nur obiges Ärgernis ab, sondern kann eine Menge Speicher sparen und der Sicherheit dienen, indem Drive-By-Attacken verhindert werden können.

In seinem Blog führt Wein die Idee weiter aus. Sein Ziel ist es, die Aktivierung von Erweiterungen bis auf die Ebene einzelner Seiten per Black- / Whitelist zu ermöglichen. Kürzlich hat er den Code für das “click-to-play plugins” genannte Projekt in den Entwicklungszweig von Firefox eingebracht.

Wer das Feature bereits jetzt testen will, braucht einen Nightly Build von Firefox. Dort muss man in der Adresszeile about:config eingeben, um dann plugins.click_to_play freizuschalten. Weitere Ideen für dieses Feature kann man im Mozilla-Wiki nachlesen. Wein hofft, dass er auch den Code für ein Opt-in auf Basis einzelner Seiten noch in den Entwicklungsprozess von Firefox 14 einbringen kann, bevor dieser vor dem Release geschlossen wird.
 

 
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