Bitte ruiniert es nicht

Minecraft-Brief einer 10-Jährigen rührt das Netz

Microsoft hat den Minecraft-Entwickler Mojang gekauft und sorgt damit für einen rührenden Brief einer 10-Jährigen mit der Bitte, das Spiel nicht zu ruinieren.

Minecraft, logo

© Archiv

Nach der Mojang-Übernahme sorgen sich viele Minecraft-Fans um die Zukunft des Klötzchenspiels.

Die 10-jährige Sabrina Lane bittet Microsoft in einem Brief darum, Minecraft nicht zu ruinieren. Nach der 2,5 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme von Mojang durch Microsoft sorgen sich die Fans um die Zukunft von Minecraft.

So auch die 10-jährige Sabrina. Sie wendet sich mit einem offenen Brief direkt an Microsoft und beschreibt ihre Sorgen. Minecraft sei eines ihrer Lieblingsspiele und sowohl Kinder als auch Jugendliche würden das Klötzchenspiel lieben. Daher lautet ihre Botschaft an den Branchengigant: Bitte verändert es nicht!

Das Faszinierende an Minecraft sei ihrer Meinung nach, dass es Lernen mit Spaß vereint. Um an sein Ziel zu kommen, müsse man sich vieles erst verdienen. Wenn man Milch braucht, melkt man eine Kuh und wenn man Diamanten benötigt, beginnt man mit dem Bergbau und findet mit Glück ein paar von den kostbaren Edelsteinen.

Zudem sieht Sabrina in der Spielewelt von Minecraft durchaus Parallelen zur Realität: Minecraft-Spieler müssten ihre eigene Nahrung anbauen, sich um einen Unterschlupf kümmern, zur Arbeit gehen und vieles mehr. Das Wichtigste und Beste an Minecraft sei für das junge Mädchen jedoch, dass sie die Freiheit hat, alles bauen zu können, was sie möchte. Daher sei das Open-World-Spiel genauso, wie es ist, perfekt. Sabrina bittet Microsoft also darum, nichts an Minecraft zu verändern, um es nicht zu ruinieren.

Mojang zufolge seien die Sorgen der Fangemeinde unbegründet. Man habe bereits seit 2012 mit Microsoft zusammengearbeitet und der US-Konzern hätte genügend Leidenschaft bei der Arbeit mit dem Spiel gezeigt. Mojang glaubt daran, dass Minecraft durch Microsoft sogar noch weiter wachsen und sich weiterentwickeln könne. Die Gründer von Mojang, Markus "Notch" Persson, Carl Manneh und Jakob Porser, werden das Unternehmen zwar verlassen, doch die übrigen Designer und Entwickler sollen der Firma trotz Übernahme erhalten bleiben.

Spannend bleibt allerdings, wie gewissenhaft Microsoft die Minecraft-Versionen für konkurrierende Plattformen behandeln wird. Minecraft ist eines der erfolgreichsten Computer- und Videospiele der vergangenen Jahre. Über alle Plattformen, auf denen es verfügbar ist, wurde es bereits mehr als 50 Millionen Mal verkauft.

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