Patch Day voraus

Microsoft will acht Lücken schließen

Am 10. Januar ist der erste Patch Day dieses Jahres. Microsoft hat sieben Security Bulletins angekündigt, die acht Sicherheitslücken in Windows und Entwickler-Software behandeln sollen. Eines der Bulletins ist als kritisch eingestuft.

Microsoft will acht Lücken schließen

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Microsoft will acht Lücken schließen

Das in Microsofts Ankündigung als "Bulletin 1" bezeichnete Security Bulletin soll eine als kritisch eingestufte Sicherheitslücke in allen Windows-Versionen behandeln. Für Windows 7 und Server 2008 R2 gilt hingegen nur die zweithöchste Risikostufe hoch. Unter Ausnutzung dieser Lücke könnte ein Angreifer beliebigen Code einschleusen und ausführen.Für die übrigen Security Bulletins gibt Microsoft die Risikostufe mit hoch an. Für das Bulletin 2 gibt Microsoft als Folge der Ausnutzung der Schwachstelle die Umgehung von Sicherheitsfunktionen ("Security Feature Bypass") an. Die Lücke ist demnach erst in Kombination mit einer weiteren Schwachstelle für einen Angreifer nützlich.Über die übrigen zu stopfenden Windows-Lücken gibt es vorab auch nicht mehr Informationen. Die möglichen Folgen einer Ausnutzung reichen von Datenlecks über die Ausweitung von Benutzerrechten bis zur Möglichkeit eingeschleusten Code auszuführen. Eine Preisgabe potenziell vertraulicher Informationen droht auch bei der Lücke in Microsofts Entwicklungswerkzeugen.Die Security Bulletins werden am 10. Januar gegen 19 Uhr MEZ veröffentlicht. Wie immer am monatlichen Update-Dienstag wird Microsoft außerdem das "Tool zum Entfernen bösartiger Software" aktualisieren. Kurz vor Silvester hatte Microsoft noch ein außerplanmäßiges Sicherheits-Update für Windows bereit gestellt.

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