Sicherheitslücke gestopft Microsoft veröffentlicht Fix-it-Tool für Internet Explorer 6, 7 und 8
© Frank Ziemann
Cyberkriminelle konnten eine Sicherheitslücke in den Internet-Explorer-Versionen 6, 7 und 8 ausnutzen, um sich die gleichen Rechte wie der angemeldete Nutzer zu verschaffen. Microsoft stopft das vor wenigen Tagen entdeckte Leck nun mit einem aktuellen Fix-it-Tool. Dieses soll vorübergehend aushelfen, solange der offizielle Patch-Download noch auf sich warten lässt.
Laut Microsoft sind die neueren Versionen 9 und 10 des Internet Explorer nicht betroffen. Die Fix-it-Lösung steht auf der offiziellen Support-Webseite bereit und wird kompatibel zum kommenden Patch sein. Das Sicherheitsunternehmen FireEye hatte am 28. Dezember 2012 auf das Risiko hingewiesen. Die Verantwortlichen stießen während einer Untersuchung einer infizierten Webseite auf die Sicherheitslücke, die bis dato völlig unbekannt war.
Laut dem zugehörigen Bericht verwenden Angreifer ein Flash-Applet, um schädlichen Code im Arbeitsspeicher des Rechners zu platzieren. Dies geschehe - wie zumeist - durch den Besuch einer präparierten Webseite. Durch die Zero-Day-Lücke des Internet Explorer ließ sich der Code anschließend ausführen. Microsoft bestätigte den Fund wenige Zeit später und versicherte, lediglich die Internet-Explorer-Versionen 6, 7 und 8 seien betroffen.
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