Sicherheit

Microsoft und Google warnen vor Lücke im Internet Explorer

Sowohl Microsoft als auch Google warnen vor einer derzeit noch ungepatchten Lücke im Internet Explorer. Diese wird offenbar gezielt als Drive-By-Attacke von staatlichen Diensten genutzt, um Oppositionelle auszuspähen.

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© Hersteller/Archiv

Microsoft hat zu der kürzlich entdeckten Lücke ein Security Advisory herausgegeben. Die Schwachstelle wird in erster Linie dazu genutzt, um in die Googlemail-Konten von Nutzern einbrechen zu können. Der Besuch einer manipulierten Webseite reicht aus, um eine Remote-Codeeinschleusung zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang berichten User auf Twitter von Warnhinweisen seitens Google wegen staatlicher Spionage.Es gibt für die Lücke noch keinen offiziellen Patch, jedoch hat Microsoft ein Fix-it-Tool zur Verfügung gestellt. Microsoft weist darauf hin, dieser Workaround sei kein Ersatz für ein kommendes Sicherheitsupdate. Benutzer können alternativ auch einstellen, dass sie vor der Ausführung von Active-X-Code gefragt werden wollen oder Active-X zeitweise ganz ausschalten.

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