Patch Day

Microsoft kündigt sechs Security Bulletins an

Beim kommenden Patch Day am 8. Juli will Microsoft Sicherheitslücken in Windows und im Internet Explorer schließen, die der Windows-Hersteller als kritisch einstuft.

Microsoft kündigt sechs Security Bulletins an

© Screenshot; Frank Ziemann

Beim kommenden Patch Day will Microsoft Sicherheitslücken in Windows und im IE schließen.

Für Microsofts monatlichen Update-Dienstag sind am 8. Juli sechs Security Bulletins zu erwarten. Microsoft hat zwei Bulletins angekündigt, die als kritisch angesehene Schwachstellen in Windows und im Internet Explorer (IE) behandeln sollen. Drei weitere Bulletins tragen die Risikoeinstufung "hoch" (important), die zweithöchste Stufe. Das sechste Bulletin gilt als mittleres Risiko und betrifft Server-Software.

Der als "Bulletin 1" avisierte Sicherheitsbericht wird sich mit Sicherheitslücken im IE 6 bis 11 befassen. Betroffen sind alle unterstützten Windows-Versionen, einschließlich RT und Server-Editionen. Die Schwachstellen können es einem Angreifer ermöglichen Code einzuschleusen und auszuführen. Dem wird Microsoft mit einem neuen kumulativen Sicherheits-Update für den IE entgegen treten.

Im vorläufig als "Bulletin 2" bezeichneten Bericht soll es um eine oder mehrere Schwachstellen in allen unterstützten Windows-Versionen außer Server 2003 gehen. Mindestens eine der Lücken ist als kritisch eingestuft und kann es einem Angreifer erlauben, eingeschleusten Code auszuführen.

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Drei Bulletins sollen Lücken in Windows behandeln, deren Ausnutzung es ermöglicht, sich höhere Berechtigungen zu verschaffen. Die meisten Windows-Versionen sind in allen drei Fällen anfällig, Windows RT in zwei Fällen, Server 2003 nur in einem. In sechsten Bulletin wird es um den Dienst "Microsoft Server Bus for Windows Server" gehen, der eine DoS-Schwachstelle (Denial of Service) aufweist. Dieser Dienst wird für Microsofts Cloud-Plattform Azure benötigt.

Die Security Bulletins werden am 8. Juli gegen 19 Uhr MESZ veröffentlicht. Auch seinen Schädlingsbekämpfer namens "Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software" wird Microsoft wie üblich in einer neuen Version verteilen.

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