Zusammenarbeit mit US-Firma

Microsoft investiert in Marihuana-Handel

Microsoft investiert in die Firma Kind Financial. Zusammen entwickeln die Unternehmen eine Cloud-Lösung für einen kontrollieren Marihuana-Handel.

shutterstock-Maksim Kabakou

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Microsoft erschließt eine neue Branche.

Microsoft ist gerade ins Marihuana-Geschäft eingestiegen. Wie die New York Times als erste berichtete, kooperiert der Software-Gigant mit der Firma Kind Financial und bietet Software an, mit denen sich der Vertrieb von Marihuana kontrollieren lässt.

In mehreren US-Staaten, wie beispielsweise Colorado und Orlando, ist der Besitz und Verkauf kleinerer Mengen Cannabis erlaubt. Microsoft sieht in dieser relativ neuen Branche großes Wirtschaftspotential.

Durch die Software können Händler den Weg des Rauschmittels "vom Samen bis zum Verkauf" verfolgen. Die Daten aus dem legalen Marihuana-Verkauf werden durch die Software den Behörden zugänglich gemacht.

 "Wir unterstützen Kunden und Partner der Regierung dabei, ihre Mission zu erfüllen", erklärt Microsoft. "Kind Financial entwickle Lösungen für die Regierung, und helfe bei der Einhaltung und Überwachung von Vorschriften und Gesetzen."

Der Software-Riese kümmert sich um die bürokratische Seite des Rauschmittelhandels. Microsoft ist der erste Technik-Konzern, der vom neuen Wirtschaftszweig profitieren will.

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