Haptischer 3D-Bildschirm

Microsoft entwickelt 3D-Touchscreen mit Feedback

Mit dem haptischen 3D-Touchscreen könnte Microsoft einen neuen Hit landen. Die Technologie gibt dem Computer dasselbe Erlebnis für die Hände, welches unsere Augen bei 3D-Grafiken schon lange erleben.

3D-Touchscreen mit Feedback: Mit Microsoft können Sie einen Fernseher oder Desktop fühlen.

© https://www.youtube.com/watch?v=UjGA9nY9_yM

3D-Touchscreen mit Feedback: Mit Microsoft können Sie einen Fernseher oder Desktop fühlen.

Am 1. Juli hat die Forschungsabteilung von Microsoft die ersten Details zu den neuen haptischen 3D-Touchscreen-Prototypen veröffentlicht, der Fernseher fühlbar machen soll. Doch wie kann man sich das vorstellen? Einen Fernseher oder Computer-Desktop fühlen? Microsoft macht es möglich.

Der LCD-Bildschirm ist an einem Roboterarm gefestigt, der die Monitorfläche nach vorne oder hinten bewegen kann. Die Berührung der Hände erkennt der 3D-Display über die Sensoren, die über den ganzen Bildschirm verteilt sind. Dadurch kann das Display unmittelbar auf die Berührung des Benutzers reagieren.

Sogar die Widerstände sollen mit dem neuen Bildschirm fühlbar werden. Sie sollen in ihrem Gewicht, ihrer Konsistenz und ihrem Material definiert werden. Wer beispielsweise einen Stein gerührt, wird eine andere Konsistenz erleben als bei einem Schwamm. Einen Becher aus Pappe kann man eindrücken, während eine Marmorplatte unverrückbar ist.

Auf der TechFest 2013 hat Microsoft diesen neuen Bildschirm das erste Mal vorgestellt. Viele Menschen sind gekommen, um zu erleben, wenn man Gegenstände auch dem Bildschirm auch wirklich fühlen kann. Als Anwendungsgebiet hat sich Microsoft die Gaming-Szene und die Medizin vorgestellt. Nun könnte es in der Zukunft möglich werden, ein Herz im Computer zu berühren und durch die verschiedenen Schichten des Körpers zu wandern.

Zum Schluss der Messe bleibt zu hoffen, dass es diese Microsoft-Entwicklung auf den Markt schaffen wird. Bereits in der Vergangenheit wurden oft bahnbrechende Ideen vorgestellt, die dann aber aus verschiedenen nicht veröffentlichten Gründen nicht weiterverfolgt wurden.

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