Crowdfunding-Senkrechtstarter

Mini-3D-Drucker auf Kickstarter sammelt 1 Million US-Dollar in 24 Stunden

Den "ersten echten 3D-Drucker für Endanwender" verspricht ein Kickstarter-Projekt, das innerhalb von 24 Stunden über 1 Million US-Dollar einsammeln konnte.

Ein neues Crowdfunding-Projekt sammelt in 24 Stunden eine Million US-Dollar.

© Screenshot: WEKA, https://www.kickstarter.com/projects/m3d/the-micro-the-first-truly-consumer-3d-printer

Ein neues Crowdfunding-Projekt sammelt in 24 Stunden eine Million US-Dollar.

Kickstarter hat ein neues,  spektakulärer Projekt: Einen günstigen 3D-Drucker für jedermann. Die Entwickler des "Micro 3D" hatten ihre zunächst anvisierten 50.000 US-Dollar bereits in 11 Minuten nach Eröffnung der Zeichnungsfrist eingesammelt. Die 1. Million an zugesagtem Startkapital war dann innerhalb von 24 Stunden gesammelt. Zur Zeit (Donnerstagmorgen) steht der Geldzähler auf der Projektseite von Kickstarter auf knapp unter 2 Millionen US-Dollar, bei knapp 7.000 Unterstützern - und man kann ihm beim weiteren Ansteigen zusehen.

Der Micro soll der erste "Truly Consumer 3D Printer" werden, so die Projektseite. Als Preis sind etwa 300 US-Dollar vorgesehen. Bereits Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres soll der Micro auf dem Markt erscheinen. Trotzt des großen Ansturms sollen dann keine größeren Wartezeiten oder Lieferschwierigkeiten entstehen. "Die zusätzlichen Spenden helfen uns sogar, unser Produktionsziel zu erreichen", so die Entwickler.

Das Design des 3D-Printers ist ein schlichter, offener Würfel mit einer Kantenlänge von 18,5 cm. Er soll verschiedene Materialien wie ABS, Nylon oder PLA in Form von Kunstoff-Draht verarbeiten, die in farbigen Drähten geliefert werden. Er soll nicht nur für private, sondern auch für Profi-Zwecke geeignet sein. Allerdings ist der nutzbare Innenraum mit 11 x 11 x 12 cm nur für recht kleine Gegenstände geeignet.

Lesetipp: Kostenlose 3D-Druckvorlagen

Die Macher wissen sehr wohl, dass der Erfolg eines solchen Projektes mit der verfügbaren Software steht oder fällt. Deshalb werden viele fertige 3D-Druckervorlagen sowie eine besonders benutzerfreundliche Software versprochen, die unabhängig vom Betriebssystem funktionieren soll und auf Open-Source-Software aufsetzt.

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