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Kim Dotcom Megaupload-Gründer Kim Schmitz AKA "Dotcom" bekommt Teilvermögen zurück

Kim Dotcom, der Gründer von Megaupload hat nun einen Teil seines Vermögens sowie eine seiner Luxuskarossen vom neuseeländische High Court wieder zur Verfügung gestellt bekommen. Auch monatliche Zahlungen von 20.000 US-Dollar aus den Zinsen seines Vermögens werden ihm jetzt zugebilligt.

MegaUpload-Gründer Kim Dotcom (ehemals Kim Schmitz) © Andreas Bohnenstengel, Creative Commons
MegaUpload-Gründer Kim Dotcom (ehemals Kim Schmitz)

Im juristischen Tauziehen um die Auslieferung des Internet-Tycoons und Gründers von Megaupload scheint es einen neuen Teilsieg für Kim Dotcom, ehemals Kim Schmitz, zu geben. Wie neuseeländische Quellen berichten, wurde ihm ein Vermögensanteil von 750.000 US-Dollar wieder zur Verfügung gestellt. Auch seiner Frau wurden bestimmte Werte zurück erstattet. Der größte Teil des Vermögens, etwa seine Sammlung von Luxusautos im Wert von 6 Millionen US-Dollar, bleibt jedoch weiterhin beschlagnahmt.

Mittlerweile erscheint es immer unwahrscheinlicher, ob Dotcom tatsächlich an die USA ausgeliefert werden kann. Auch ein amerikanischer Richter hat inzwischen Zweifel daran geäußert, dass die begangenen Straftaten eine Auslieferung rechtfertigen.

Eine besondere Note erhält diese Geschichte durch das Aufkommen einer neuseeländischen Parteispendenaffaire. So soll Dotcom 2010 eine Wahlkampfspende in Höhe von 50.000 NZ-Dollar an den Vorsitzenden der Regierungspartei, John Banks, übermittelt haben. Dieser Betrag soll auf Wunsch des konservativen Politikers in Raten gezahlt worden sein, um die gesetzlichen Vorschriften zur Veröffentlichung von Spenden ab einer bestimmten Höhe zu umgehen. Banks bestreitet dies und verneint auch, näher bekannt mit Dotcom gewesen zu sein.

 
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