Mega65

Echter C64-Nachfolger als Open-Source-Projekt angekündigt

Der legendäre C64 bekommt einen Nachfolger: Mit Mega65 kündigt das Museum of Electronic Games & Art ein spannendes Open-Source-Projekt an.

Mega65: Foto

© 2015 MEGA Museum of Electronic Games & Art e.V.

Mit Mega65 kommt ein spannendes Open-Source-Projekt: ein echter C64-Nachfolger!

Mega65 wird der Nachfolger des Commodore 64 (C64). Das Museum of Electronic Games & Art kündigt einen 8-Bit-Rechner an, der als Open-Source-Projekt 2016 erscheinen soll. Ein konkretes Release-Date sowie ein Preis stehen derzeit noch nicht fest, dafür gibt es handfeste Pläne, die Bastler und Nostalgiker aufhorchen lassen.

Die Entwickler haben das Projekt Mega65 unter einer Open-Source-Lizenz angekündigt. Das heißt, dass Interessierte an der Software sowie der Hardware mitwirken können, also jederzeit Zugriff auf den Code sowie die Pläne zum Bau des neuen "Brotkastens" haben. Bastler können bereits demnächst starten, ihren Mega65 selbst zusammenzubauen. Wer das nicht mag, wartet einfach auf den Bausatz, der im kommenden Jahr erscheinen soll.

Was kann der Mega65?

Der C64-Nachfolger wird kein aufgebohrtes, aktuelles PC-System im Retro-Gehäuse. Letztgenanntes stimmt zwar - und wir denken, die Entwickler treffen das Commodore-Design recht gut -, doch leistungstechnisch wird sich der neue Rechner eher an seinem Vorbild orientieren.

Lesetipp: C64 mit Intel Core i7

Das Fact-Sheet nennt einen 48-MHz-Prozessor mit 8 Bit, 128 KB RAM, ein Floppy-Laufwerk (jedoch mit 3,5 statt 5,25 Zoll) und zwei Anschlüsse für Joysticks (nach Atari-Standard). Die Leistung soll 44 Mal höher sein als beim C64. Wie es sich gehört, kommt auch ein Erweiterungs-Port - womöglich werden damit sogar alte Laufwerke unterstützt, sofern Sie noch welche besitzen und sie noch funktionieren.

Durch die Auswahl der Hardware soll sichergestellt werden, dass der Mega65 abwärtskompatibel zu Inhalten des C64 ist. Selbst die alten Bildschirmauflösungen von 320 x 200 (zwei Farben) und 160 x 200 (vier Farben) werden unterstützt. Ein geplanter HDMI-Ausgang lässt Sie Klassiker später auch in einer Auflösung von bis zu 1920 x 1200 Pixeln spielen - bei 256 Farben.

Lesetipp: C64-Spiele im Emulator spielen

Es lohnt sich also, auf dem Dachboden oder im Keller nach seinen alten Schätzen zu suchen und sie gegebenenfalls auf einen anderen Datenträger umzuziehen. Dabei sind Sie nicht an Floppy-Disks gebunden: Der Mega65 kommt auch mit SD-Kartenleser und USB-Anschluss. Selbst ein Netzwerk-Anschluss ist an Bord.

Für die Zukunft von Mega65 ist auch ein Gerät im Laptop-Format mit integriertem Bildschirm geplant. Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden.

Starglider-Screenshot

© 2015 MEGA Museum of Electronic Games & Art e.V.

Auf dem Mega65 werden Sie alte Klassiker spielen können.

Mehr zum Thema

Medion Akoya E2225 D
Aldi-PC ab 26. Februar

Aldi Nord hat den Medion Akoya E2225 D (MD 8325) ab 26. Februar 2015 für 399 Euro im Angebot. Der Aldi-PC kommt mit einer guten Ausstattung zum…
Raspberry Pi 2
RPi2 kaufen

Wer den Raspberry Pi 2 kaufen will, kann bei deutschen Händlern ab 38 Euro zuschlagen. Amazon-Marketplace-Händler führen den RPi2 teils zu…
Raspberry Pi 2
Raspberry Pi 2 Probleme

Beim Raspberry Pi 2 kommt es beim Benutzen eines Fotoblitzes zu ungewöhnlichen Abstürzen. Schuld am Problem ist ein fotoelektrischer Effekt.
Aldi-PC
Aldi-PC mit Windows 10

Aldi Süd hat den Medion Akoya P5285 D ab 30. Juli 2015 für 499 Euro im Angebot. Lesen Sie hier unsere Test-Meinung zum Aldi-PC.
Medion Akoya P5105 D mit Maus & Tastatur
Aldi-PC ab 28. Mai 2015

Der Aldi-PC Medion Akoya P5105 D (MD 8856) steht ab dem 28. Mai beim Discounter. Was halten Tester vom Discounter-Angebot für 499 Euro?