Mega-Aktien

Kim Dotcom plant Börsengang mit seiner Filesharing-Plattform

Der in den USA angeklagte Megaupload-Gründer Kim Dotcom hat angekündigt, mit der Nachfolge-Tauschbörse Mega an die Börse gehen zu wollen.

Mega - der Nachfolger von Megaupload - soll an die Börse.

© Kim Schmitz @Twitter

Mega - der Nachfolger von Megaupload - soll an die Börse.

Nach der Schließung vom Filehoster Megaupload im Januar 2012 durch US-amerikanische Behörden machte Gründer Kim Dotcom schnell klar, dass er mit der Tauschplattform Mega als Nachfolger wieder hoch hinaus will. Jetzt wurde bekannt, dass der wegen Urheberrechtsverletzung angeklagte Unternehmer mit Mega an die Börse in Neuseeland will.

Für den Börsengang muss sich Dotcom einer Hintertür bedienen. Demnach werde das bereits gelistete Unternehmen TRS Investments alle Mega-Anteile für rund 129 Millionen Euro kaufen und sich dann in Mega umbenennen wird.

Die Tauschplattform selbst zählt laut eigenen Angaben sieben Millionen Mitglieder. Die Gründung von Mega wurde notwendig, als das FBI den Vorgänger Megaupload vom Netz genommen hat und Gründer Kim Dotcom Copyright-Verletzungen im großen Stil vorgeworfen hat.

Kim Dotcom, der mit bürgerlichem Namen Kim Schmitz heißt und gebürtiger Kieler ist, wohnt derzeit in Neuseeland. Die USA fordert seit mehr als zwei Jahren seine Auslieferung, gegen die sich der Unternehmer gerichtlich wehrt. Die nächste Anhörung zu diesem Fall soll im Juli stattfinden.

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