Betriebssysteme

Meego ist tot, es lebe Tizen

Meego war kein Glück beschieden. Es sollte eigentlich Intels Moblin mit Nokias Maemo verschmelzen. Nachdem sich Nokia kürzlich in Richtung Microsofts Phone Betriebssystem orientiert, suchte Intel einen neuen Partner für Meego.

MeeGo-Logo

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MeeGo-Logo

Einen neuen Partner hat man nicht gefunden, jedoch ist unter der Obhut der Linux Foundation sowie der LiMo-Gruppe ein neues Projekt namens Tizen gegründet worden, dass Meego beerben wird. Wie auch Meego ist Tizen Open Source, wird jedoch, anders als Meego, auf herkömmliche Toolkits wir QT oder GTK2 verzichten und eine mit HTML5 entwickelte Oberfläche mitbringen. Das ermöglicht den Einsatz leichtgewichtiger Web-Entwicklungsumgebungen.

Damit sollen, im Gegensatz zu Meego, das auf x86 und die ARM-Plattform fixiert war, plattformunabhängige Applikationen geschaffen werden, die nicht nur in Smartphones, Tablets und Smart-TVs Verwendung finden soll, sondern auch, mit herkömmlichen Atom-CPUs in Netbooks oder in Embedded-Devices im Car-Multimedia-Bereich. Eine erste Version des Systems samt SDK wird für Q1 in 2012 angepeilt, erste damit ausgestattete Geräte dann ab Mitte des Jahres.

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