Aldi-PC ab 28. Mai 2015

Medion Akoya P5105 D - Tester-Meinung zum neuen Aldi-Rechner

Der Aldi-PC Medion Akoya P5105 D (MD 8856) steht ab dem 28. Mai beim Discounter. Was halten Tester vom Discounter-Angebot für 499 Euro?

Medion Akoya P5105 D mit Maus & Tastatur

© Aldi Nord / Medion

Medion Akoya P5105 D: Der neue Aldi-PC bietet starke Leistung für gutes Geld.

Bei Aldi Nord wartet ab dem 28. Mai ein neuer PC mit der Bezeichnung Medion Akoya P5105 D (MD 8856). Erfahrene Tester bescheinigen dem Aldi-Computer eine starke Multimedia-Leistung für angemessenes Geld. Vorrangig zielt der neue Aldi-PC auf Anwendungsfelder von alltäglichem Web- und Office-Bedarf bis hin zu semiprofessionellen Anwendungszwecken im 2D-Bereich.

Aufwändige Grafik- und Videobearbeitung ist fast uneingeschränkt möglich. Wird es anspruchsvoller, etwa mit 4K-Auflösungen für Videoschnitt oder aufwändigen 3D-Spielen in hohen Auflösungen, sind Nutzer mit (teureren) Alternativen oder bestimmten Zukäufen besser beraten. Immerhin lässt sich der gut ausgestattete Tower einfach aufrüsten.

Hardware des Der Medion Akoya P5105 D

Der Medion Akoya P5105 D (MD 8856) baut auf einen starken Core i5-4460 der Intel-Mittelklasse mit vier Kernen und 3,2 GHz. Die integrierte Grafiklösung Intel HD 4600 beherrscht DirectX 11 und lässt sich leistungstechnisch in etwa mit der unteren Mittelklasse der GPU-Schwergewichte Nvidia und AMD vergleichen. Spiele werden unterstützt, kommen bei vielen Details und hohen Auflösungen je nach Titel jedoch ins Stocken. Hier können Gamer - aber auch angehende CAD- und Video-Profis, die eine speziellere Beschleunigung via GPU brauchen - eine entsprechende Grafikkarte nachrüsten.

Zusammen mit den vier Kernen der CPU des Medion Akoya P5105 D (MD 8856) sorgen 8 GB RAM und eine SSHD-Festplatte mit 1 Terabyte Speicherplatz für flüssiges Arbeiten, auch in Multitasking-Szenarien. Bei einer SSHD handelt es sich um eine Hybrid-Lösung aus schneller SSD und gewöhnlicher Magnetfestplatte. Die verbaute SSHD nutzt 8 GB als Flash- und den Rest als konventionellen Speicher. Zu den Extras des Systems gesellen sich noch ein Kartenleser sowie ein DVD-Brenner. Im Lieferumfang sind ferner ein Keyboard sowie eine Maus enthalten.

Bei den Anschlüssen entspricht der Medion Akoya P5105 D (MD 8856) aktuellen Standards: USB 3.0 ist ebenso an Bord wie Gigabit-LAN, WLAN-n, 6-Kanal-Audio inklusive Headset-Anschlüssen (Klinken für Mikrofon und Kopfhörer) sowie HDMI, VGA und Display-Port. Als Betriebssystem liefert Medion Windows 8.1 mit, das sich im Sommer kostenlos auf Windows 10 aktualisieren lässt. An Vollversionen kommen Pakete von Cyberlink und Ashampoo. Als 30-Tage-Testversionen sind Office 365 und McAfee LiveSafe vorinstalliert. Als Gratis-Alternativen für nach den 30 Tagen bieten sich OpenOffice von Apache und Gratis-Virenscanner von AVG, Avira & Co. an. Lesen Sie dafür unseren Artikel zum Antivirus-Test 2015, der auch kostenlose Suiten berücksichtigt.

Fazit zum Medion Akoya Medion Akoya P5105 D

Für 499 Euro bekommt der Käufer mit dem Medion Akoya P5105 D (MD 8856) ein leistungsstarkes Multimedia-System, das aktuellen Aufgaben im semiprofessionellen Bereich gewachsen ist. Wem bestimmte Features fehlen, der kann relativ problemlos Hardware nachrüsten - beispielsweise eine Grafikkarte. Der auf dem LGA1150-Board freie PCI-Express-Steckplatz hält dafür Raum frei. Zur RAM-Bestückung können wir anhand der Specs nichts sagen, 8 GB sollten jedoch Privatanwendern, aber auch Produktiven im Büro, vorerst reichen.

An Schwächen ist der - laut Datenblatt - fehlende DVI-Ausgang zu nennen. Auch ein Blu-ray-Laufwerk hätte uns gefallen. Für etwas mehr Performance würde eine vollwertige SSD sorgen. Außer weiterer, leichter Kritik an den eingeschränkten Testversionen von Office und dem Virenschutz gibt es bei drei Jahren Garantie wenig zu meckern.

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