Stativ-Klassiker

Manfrotto 190er-Stativ: Neue Klemmen und Klappmechanismus

Manfrotto spendiert dem 190er Stativ eine komplett neue Klemmung der Mittelsäule, die das inzwischen beliebte Abklappen viel leichter macht. Mit neuen Klemmen an den Beinen wird zudem das Aufstellen schneller und komfortabler.

Manfrotto 190er Stativ

© Manfrotto

Manfrotto 190er Stativ

Das 190er-Stativ ist Manfrottos Klassiker und schon seit 2001 auf dem Markt. Doch mit der jetzt überarbeiteten Version, hat der Urahn nichts mehr gemein, denn jetzt hat das Stativ eine Mittelsäule, die sich mit einer Hand bedienen lässt und dennoch im Nu so abklappen, dass der Boden fotografiert werden kann. Dazu muss man nur eine Schraube öffnen und an der Unterseite der Mittelsäule eine Entriegelung betätigen - schon lässt sich die Säule nach oben drücken und abklappen. Die Kamera kann dabei auf dem Stativ bleiben und bleibt gesichert, das die Mittelsäule stets mit dem Stativ verbunden bleibt.

Dank der neuen Mechanik gewinnt das Stativ an Stabilität, denn es gibt, das konnten wir in einem ersten Test selbst feststellen, kaum noch Verwindungen im abgeklappten Zustand. Zudem ist das 190er-Stativ, da der Klappmechanismus nun in der Stativschulter verschwindet, beim Transport im Vergleich zum Vorgänger um sieben Zentimeter kompakter. Dennoch steigt die maximale Arbeitshöhe von 146 auf 160 Zentimeter. Beim Gewicht hat das Stativ deswegen leicht zugelegt.  Neu ist zudem eine Libelle, die drehbar an der Kopfplatte angebracht ist und so immer so hingedreht werden kann, dass man optimal das Stativ nivellieren kann. Deutlich überarbeitet hat Manfrotto die Schnellklemmung der Beine: Jetzt lassen sich, kurze Fingernägel und etwas kraft in der Hand vorausgesetzt, mit einem Griff gleich mehrere Klemmen öffnen und schließen. Tatsächlich lässt sich mit einem Griff drei Klemmen öffnen, so dass dann sofort die Beine ausfahren.

Auch der Mechanismus für die Beinspreizung hat Manfrotto überarbeitet, so dass man sehr leicht die drei verschiedenen Winkel erreicht. Auch an kleine Details hat sich Manfrotto gemacht: An der Stativschulter gibt es ein 3/8-Zoll-Gewinde, bei Manfrotto "Easy Link" getauft, so dass man hier weiteres Zubehör anschrauben kann.

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Preis und Verfügbarkeit

Manfrotto hat das Produktprogramm etwas abgespeckt und bietet nun nur noch vier Stativvarianten: Es gibt Aluminiumbewine und Carbonbeine mit wahlweise drei oder vier Beinauszügen. Das teuerste Stativ ist das MT190CXPro4 mit 435 Euro, das Carbonstativ mit drei Beinauszügen MT190CXPro3 kostet 415 Euro. Die Aluminiumversionen sind deutlich preisgünstiger: MT190XPro3 219 Euro und MT190XPro4 239 Euro.

Manfrotto Stativ Oberseite

© Manfrotto

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