MacBook Pro mit Retinaauflösung erwartet
Apples MacBook Pro-Notebooks sind zwar schnell, aber ihre Displays erreichen keine besonders hohen Auflösungen. Das könnte sich nun ändern. Nach Gerüchten aus Zuliefererkreisen plant Apple, die Auflösung der mobilen Macs auf bis zu 2.880 x 1.800 Pixel zu erhöhen.
Apples MacBook-Pro-Serie gibt es in den Displayformaten 13, 15 und 17 Zoll. Ihre Auflösungen reichen von 1280 x 800 bis 1.920 x 1.200 Pixeln, wobei die höchste Auflösung für das 17-Zoll-Modell reserviert ist. Ein typisches 15-Zoll-Notebook kommt gerade einmal auf 1.440 x 900 oder gegen Aufpreis auf 1.680 x 1.050 Bildpunkte. Viele Notebook-Konkurrenzmodelle aus dem Windows-Lager erzielen schon seit vielen Jahren deutlich höhere Auflösungen.
Apple will einem Bericht der taiwanischen Computerzeitung Digitimes nun nachziehen und Notebooks anbieten, deren Displayauflösung bei 2.880 x 1.800 Bildpunkten liegt. Wer nun Sorge hat, dass dadurch Schriften extrem winzig erscheinen werden, kann beruhigt werden. Ähnlich wie bei Apples iPhone 4 und 4s, deren Auflösung bei 960 x 640 liegt, wird die zusätzliche Pixelmenge dazu verwendet, Kanten zu glätten. So sehen Schriften und Grafiken besonders scharf aus. Apples aktuelles Desktop-Betriebssystem Mac OS X Lion beherrscht bereits den sogenannten HiDPI-Modus. Dabei werden hohe Pixeldichten verwendet, um eine besonders fein aufgelöste Darstellung von Icons, Texten und Grafiken zu erreichen.
Digitimes hat eigenen Angaben zufolge von den Zulieferern auch erfahren, ab wann Apple beim MacBook Pro das Retina-Display einführen will. Ab dem zweiten Quartal 2012 soll es soweit sein. Wer also die Anschaffung eines Mac Book Pro überlegt und keinen unmittelbaren Druck verspürt, das aktuelle Modell zu kaufen, sollte sich überlegen, ob er bis Ende März / Anfang April 2012 warten will.
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