Sicherheit

Nach LinkedIn Hack: Personalisierte Trojaner-Mails mit falschen Rechnungen

Derzeit werden gefälschte Rechnungen verschickt, die gefährliche Dateien im Anhang haben. Die Cyberkriminelle nutzen echte Daten aus dem LinkedIn-Hack.

Screenshot Twitter

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor E-Mails, die Schadsoftware enthalten.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnte über Twitter vor E-Mails, die Schadsoftware enthalten. Diese seien mit persönlicher Anrede und einer richtigen Positionsbezeichnung im Unternehmen versehen, wodurch sie sehr authentisch wirken. Diese Daten stammen vermutlich von dem Hackangriff auf LinkedIn von vor 4 Jahren.

Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass das Business-Netzwerk 2012 in größerem Rahmen als gedacht gehackt wurde. Vier Jahre nach diesem Vorfall nutzen Cyberkriminelle die über 117 Millionen erbeuteten LinkedIn-Daten. Es werden Mails verschickt, in denen auf eine angehängte Rechnung verwiesen wird. Diese Word-Dateien sind Trojaner und verseuchen den PC.

Lesetipp: So erkennen Sie Phishing-Mails

Menschen, die eine verdächtige Mail erhalten, sollten die Anhänge erst dann öffnen, wenn sie persönlich beim Absender nachgefragt haben, ob die Rechnung echt ist.

Lesetipp: So erstellen Sie ein sicheres Passwort!

Auch über die Fernsteuerungssoftware TeamViewer häufen sich derzeit Angriffe auf Computer. Dort hat es jedoch laut dem Unternehmen keinen Hack-Angriff gegeben. Es wird vermutet, dass Hacker die veröffentlichten LinkedIn-Daten genutzt haben. Nutzer, die auf anderen Plattformen das gleiche Passwort wie bei LinkedIn benutzen, sollten dieses schnellstmöglich ändern.

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