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Mobile Computing Lightpad: Projektor und Display für mobile Geräte

Die kleinen Bildschirme von Smartphones und Tablets sind dem chinesischen Hersteller QP Optoelectronics offenbar ein Dorn im Auge. Die findige Firma entwickelt deshalb eine Art Zusatzdisplay, das eine Diagonale von 11 Zoll erreicht - und die Fläche von einem Projektor ausgeleuchtet, der auch zur Wand gedreht werden und dann 1,5 Meter große Projektionen erzeugen kann. Im Lightpad ist ferner eine Tastatur untergebracht, die schnurlos zum mobilen Gerät Kontakt aufnimmt.
Lightpad: Projektor und Display für mobile Geräte © QP Optoelectronics

Das Lightpad von QP Optoelectronics arbeitet mit der Rückprojektionstechnik, die auch bei einigen Fernsehern eingesetzt wird. Dabei sorgt ein kleiner Projektor hinter dem Display für das Bild. Der Anwender schaut sozusagen auf eine Fläche, die vom Projektor beleuchtet wird. Mit einer Auflösung von gerade einmal 854 x 480 Pixeln und einer Helligkeit von 18 Lumen muss der Benutzer den Raum allerdings komplett verdunkeln, um überhaupt etwas davon zu sehen. Im Lightpad wurde ein Akku eingebaut, mit dem fünf Stunden lang unabhängiger Betrieb möglich sein soll. Das zusammenklappbare Projektionsdisplay misst im transportfähigen Zustand 257 x 207,5 x 12 mm und wiegt 400 Gramm. Es soll 2012  zu einem noch unbekannten Preis auf den Markt kommen.

Darüber hinaus entwickelt QP Optoelectronics sogar schon die nächste Generation des Projektionsdisplays, das dann eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixel bei 50 Lumen erreichen soll und mit 257 x 207,5 x 6 mm auch nur noch halb so dick sein wird wie sein Vorgänger. Außerdem soll es 7 Stunden durchhalten und 350 Gramm wiegen. Es soll allerdings erst 2013 in den Handel kommen.

Das Lightpad besteht aus Tastatur, Projektor und Bildschirm.

Die PCs, Smartphones und Tablets, die an das Gerät angeschlossen werden sollen, müssen entweder über einen HDMI-Ausgang oder wie Samsungs Geräte über den Mobile High-Definition Link (MHL) verfügen. Schnurlos lässt sich das Rückpro-Display nicht ansteuern.

Das Lightpad ist nicht für mobile Präsentationen gedacht, da es nach dem Aufklappen doch zu sperrig sein dürfte für die Benutzung unterwegs. Weshalb der Anwender dann nicht lieber einen winzigen Pico-Projektor kaufen sollte oder wahlweise ein kleines Display, ist nicht ganz klar. Wer sich für das Lightpad interessiert, sollte auf das hochauflösende Modell warten. Es erscheint allerdings erst 2013, teilte der Hersteller mit.

 
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