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Kickstarter-Projekt Lenshound: Bezahlbare Funkschärfe für Hobbyfilmer

Die Kickstarter-Kampagne Lenshound hat es sich zur Aufgabe gemacht, per Crowdfunding die Entwicklung einer bezahlbaren Funkschärfe zu finanzieren. Sie basiert auf OpenSource- und Arduino-Technologie.

Lenshound

© Kickstarter

Lenshound

Das Filmen mit der DSLR-Kamera ist wegen der geringen Schärfentiefe besonders beliebt. Doch das bedeutet auf der anderen Seite: Man muss die Schärfe immer wieder nachführen, was mit einem DSLR-Objektiv nicht ganz einfach ist.

Deshalb gibt es mal wieder ein Kickstarter-Projekt, bei dem per Crowdfunding die Entwicklung einer bezahlbaren Funkschärfe namens Lenshound finanziert werden soll. Dabei setzen die Initiatoren der Kickstarter-Kampagne ganz auf OpenSource - sogar bei der Hardware:

Die Steuerung basiert auf Arduino, einem einfachen I/O-Board mit einem Mikrocontroller. So hat man analoge und digitale Ein- und Ausgänge. Angesprochen wird das Board mit der Programmiersprache Processing, einer Programmierumgebung die nicht für Vollprofis, sondern eher für Einsteiger gedacht ist.

So soll sich bei Lenshound die Steuerung eines Schrittmotors bedienen, der via Keilriemen den Fokusring der Optik bewegt. Dieser wird genutzt und nach dem Keilriemen-Prinzip am Fokusring der Optik zum Einsatz gebracht.

Hier wird es also keinen Zahnriemen geben, der den Zahnkranzumbau an der Optik fordert, sondern lediglich über die Spannung des Riemens den originalen Schärfering der Optik bewegt. Entsprechend benötigt man ein Rodsystem mit 15mm Rohren.

Angetrieben wird der Schrittmotor von einer Steuereinheit mit dem klassischen großen Drehrad für die Schärfe sowie Schaltern, deren Funktionen man individuell belegen kann. Das Kickstarter-Projekt soll bei 46.500 US-Dollar starten, wobei bereits jetzt, 31 Tage vor Ende der Kampagne, das Ziel erreicht ist.

Sollte mehr Geld zusammenkommen, versprechen die Macher, farbige Versionen (55.000 US-Dollar) zu produzieren und mit anderen Microcontrollern die Funktionalität der Steuereinheit und Schritteinheit zu erweitern (145.000 US-Dollar). Die günstigsten Systeme sind aber bereits vergriffen.

Ratgeber: Tipps zum Filmen mit DSLRs

Für 357 US-Dollar (zzgl. Steuer + 25 US-Dollar für die Lieferung) bekommt man sieben Mal die komplette Einheit aus Motor, Aufhängung und Steuerung. Wobei der Preisaufschlag für Spätkommer extrem moderat ausfällt: Die nächsten Einheiten kosten nur einen Dollar mehr.

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