Soziale Netzwerke

Kriminelle freuen sich über unerfahrene Nutzer

Mittlerweile sind drei von vier deutschen Internet-Nutzern in sozialen Netzwerken unterwegs, bei Nutzern unter 30 Jahren sind es sogar 96 Prozent. Das lockt Online-Kriminelle an, die den Hype ausnutzen, um unerfahrene Nutzer in eine Malware-Falle zu locken oder sie dazu zu verleiten persönliche Daten preiszugeben. Wer dem Trend der sozialen Netzwerke folgen will, sollte daher sehr sorgsam auf seine Privatsphäre achtgeben.

Kriminelle freuen sich über unerfahrene Nutzer

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Kriminelle freuen sich über unerfahrene Nutzer

Die Symantec-Tochter PC Tools, die Sicherheits-Software anbietet, hat die gängigsten Maschen der Online-Kriminellen zusammen gestellt, vor denen sich nicht nur Neulinge in sozialen Netzwerken hüten sollten. Dazu gehören gefälschte Einladungen und Benachrichtigungen sowie betrügerische Bots.Betrüger versenden Spam-artig Mails mit vorgeblichen Einladungen zu sozialen Netzwerken und Events. Die enthaltenen Links führen teilweise zu Phishing-Seiten, auf denen Anmeldedaten abgegriffen werden, zum Teil sogar zu präparierten Web-Seiten, die Malware einschleusen oder zu deren Download verleiten sollen. Dem gleichen Zweck dienen gefälschte Benachrichtigungen, man sei auf einem Foto "getaggt" worden.Die Bots, die Online-Kriminelle entwickeln, dienen dazu authentischere und menschlichere Profile zu erstellen, es geht also nicht um die bekannten Botnetze. Vielmehr handelt es sich um automatisierte Online-Programme, die Links zu unechten Firmen verbreiten. Internet-Nutzer sollen dazu verleitet werden ihr Geld für nicht existente Güter auszugeben oder ihrerseits falsche Nachrichten zu verbreiten, etwa über die Pinnwand bei Facebook.Der allzu leichtfertige Umgang mit in sozialen Netzwerken verbreiteten Links (auch auf Profilseiten von Online-Kontakten) kann zu Identitätsdiebstahl oder dem Missbrauch ergaunerter Kreditkartendaten führen. Der gesunde Menschenverstand ist die erste Verteidigungslinie gegen Online-Betrüger. Als weitere Schutzschicht können Sicherheitsprogramme dienen, wie sie auch PC Tools anbietet. PC Tools bietet zudem ein deutschsprachiges Glossar mit IT-Fachbegriffen von Adware über Clickjacking und Identitätsdiebstahl bis Whitelist.

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