Nach Kino.to-Schließung

Illegales Streaming boomt trotz Raubkopie-Razzien

Trotz der Schließung des Portals Kino.to boomt das illegale Streaming. Nachfolger wie Kinox.to oder Movie4k können immer noch viele Nutzer verzeichnen.

Symbolbild: Filesharing

© Photo-K-Fotolia

Trotz der Schließung des Portals Kino.to boomt das illegale Streaming.

Kino.to ist zwar geschlossen, doch die Alternativen und Nachfolger im illegalen Streaming wie Kinox.to oder Movie4K machen der Filmindustrie nach wie vor das Leben schwer. Einer Studie zufolge ist die Situation sogar noch prekärer geworden.

Laut dem "Joint Research Center" der EU-Kommission war der Rückgang der Nutzung solcher illegalen Angeboten nur von kurzer Dauer. Stattdessen gäbe es nun eine deutlich größere Auswahl an Portalen. Neben den beliebten Alternativen Kinox.to und Movie4K bemühen sich gleich zwölf weitere Seiten um die Gunst der Nutzer.

Die Schließung von Kino.to, das täglich über 200.000 Aufrufe verzeichnen konnte, wurde innerhalb der Filmindustrie als großer Erfolg gewertet. Diese Ansicht scheint sich nun allerdings ins Gegenteil umzukehren.

Die Streaming-Portale seien aufgrund ihrer Vielzahl nun deutlich dezentralisierter geführt und somit schwerer einzudämmen. Der Schutz von Urheberrechten fiele nun deutlich schwerer aus, so die Studie. Zwar gibt es mit Netflix oder Amazon Prime Instant Video legale Alternativen - dortige Kosten und Einschränkungen im Angebot bringen Nutzer jedoch häufig zu Portalen ähnlich wie kino.to.

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