Heimkino-Projektoren

Neue JVC DLA-X-Beamerserie lockt mit 4k-Upscaling

JVC adressiert mit vier neuen D-ILA-Beamern den Heimkinomarkt. Doch wer genauer hinschaut, erkennt: Die Projektoren sind auch für Diashows bestens geeignet, denn der Hersteller verspricht eine deutlich verbesserte Bildqualität dank weiterentwickeltem "HD upconverting"-Verfahren.

DLA-X55

© JVC

DLA-X55

Hinter der "e-shift2" genannten Technologie versteckt der Hersteller das Skalieren eines "normalen" Full-HD-Signals in ein 4K-Signal. Damit arbeitet der Beamer mit 4-facher Full-HD-Auflösung (Quad-Full-HD) von 3840 x 2160 Pixel, was einer Auflösung von 8 Megapixeln entspricht. JVC integriert statt eines 2-Band-Korrekturfilters nun einen 8-Band-Filter, der präzisere Korrektur beim Scaling-Prozess verspricht.

Spitzenmodell mit handverlesenen Komponenten

Beim Flaggschiff der Serie, dem DLA-X95R, greift JVC auf handverlesene und einzeln getestete Komponenten zurück. Das bestimmt dann aber auch den Preis: 9.999 Euro kostet das Spitzenmodell, das aber auf einen nativen Kontrastwert von 130.000:1 kommen soll. Den DLA-X75R gibt JVC mit 90.000:1, während der DLA-X55R und DLA-X35 bei 50.000:1 liegen sollen.

Zur Erhöhung des natürlichen Kontrastumfangs ist ein neues polarisierendes Metallstreifengitter eingebaut, das sogenannte "Wire Grid". Eine neu entwickelte Lampe und eine verbesserte Spannungsversorgung soll die Bildhelligkeit über die gesamte Lebensdauer der Leuchte erhöhen. Bei den Helligkeitswerten gibt es weniger Unterschiede: Die Modelle DLA-X95R und DLA-X75R sollen auf jeweils 1.200 Lumen kommen, der DLA-X55R und der DLA-X35 sogar auf 1.300 Lumen.

Erweiterte Kalibrierungsfunktionen

Die Projektoren DLA-X95R und DLA-X75R bieten ISF-zertifizierte Kalibrierungsfunktionen und sind für die THX-3D-Zertifizierung vorgesehen. Die neuen Projektoren bieten eine Objektiv-Memory-Funktion, mit der Anwender selbst gewählte Einstellkombinationen aus Fokus, Zoom und horizontaler/vertikaler Lens-Shift-Position abspeichern können. Die beiden großen können zehn Voreinstellungen abspeichern, die kleineren fünf. Selbstverständlich gibt es auch eine Korrektur für die Kissenverzeichnungen. Für Smartphones und Tablet-PCs sind inzwischen obligatorische Fernbedienungs-Apps verfügbar.

Für die 3D-Projektion wurde die Elektronik und die optische Einheit verbessert, so dass es ein verringertes Übersprechen geben soll. Zur neuen 2013-Modellreihe gibt es auch neue aktive 3D-Shutter-Brille, die mit Funk anstelle von Infrarot arbeiten. Den 3D-Sync-Sender PK-EM2 RF bietet JVC für 99 Euro an, die aktive 3D-Shutter-Brille PK-AG3 RF kostet 149 Euro.

Auch die Preise der kleineren Modelle liegen noch fast auf Kleinwagenniveau: Der DLA-X75R liegt bei 6.999 Euro und der DLA-X55R bei 4.999 Euro. Schon erschwinglicher ist der Kleinste: Der DLA-X3 kostet 2.999 Euro. Die beiden Modelle DLA-X55R und DLA-X35 sind nicht nur in schwarz, sondern auch in der Farbe weiß erhältlich.

JVC Shutter-Brille

© JVC

Zubehör: Die 3D-Shutter-Brille PK-AG3 RF und der 3D-Sync-Sender PK-EM2 RF.

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