Keine Verbindung

Gegen Prüfungsbetrug: Der Irak schaltet das Internet aus

Diese Woche fanden im Irak wichtige Prüfungen statt. Um zu verhindern, dass die Schüler sich die richtigen Antworten über das Internet verschaffen, deaktivierte die Regierung zu den Prüfungszeiten das Netz.

Der BGH erklärt das Internet zur Lebensgrundlage.

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Im Irak ist es keine Seltenheit, dass die Regierung für einige Stunden das Internet deaktiviert.

Am 14., 15. und 16. Mai 2016 war im Irak das gesamte Internet für jeweils drei Stunden abgeschaltet. Dies schrieb das Unternehmen Dynresearch am Montag auf Twitter. Auch der Blog SMEX (Social Media Exchange) berichtete über den Netzausfall.

Die Internetanbieter im Irak wurden laut SMEX in einem Schreiben der Regierung vorgewarnt. Darin wurde mitgeteilt, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit das Netz in allen Regionen des Iraks ausfallen wird.

Die Abschaltung des Internets überschnitt sich mit dem Zeitraum der staatlichen Zulassungsprüfung für die Sekundarstufe und die Universitäten. An diesen Prüfungen nahmen rund 600.000 Schüler teil.

Schon 2015 konnten die Iraker für mehrere Stunden nicht ins Netz. Auch damals wurde ein Zusammenhang mit den Prüfungen vermutet.

Jetzt wurde der  Zusammenhang des Netzausfalls mit den Prüfungen bestätigt. Das Kommunikationsministerium sei von der Regierung angewiesen worden, das Internet zu deaktivieren, um Betrug bei den Prüfungen zu vermeiden. Dies erklärte eine Sprecherin des Erziehungsministeriums dem Fernsehsender NBC.

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