iPhone-5-Produktion hinkt

Apple-Fabrikant Foxconn kann iPhone-5-Nachfrage nicht erfüllen

Die Produktion des iPhone 5 bei Foxconn hinkt hinterher. Laut der Taiwanesen sei es schwierig, Apples Ansprüche zu erfüllen. Das Statement von Firmenleiter Terry Gou kommt, nachdem die Asiaten ihren Wunsch nach einer geringeren Abhängigkeit von Apple kommunizierten.

Apple iPhone 5

© connect

Wer ein iPhone 5 haben will, der muss momentan bis zu vier Wochen warten.

Das iPhone 5 wird wie auch die Vorgänger größtenteils bei Foxconn in Taiwan gefertigt. Dieser Umstand stellt sich aktuell als Flaschenhals bei der iPhone-Auslieferung heraus. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters ließ der Firmenchef Terry Gou verlauten, dass es nicht leicht sei, der weltweit riesigen Nachfrage nach dem neuen iPhone gerecht zu werden.

Die Asiaten kommen allem Anschein nach nicht mit der Produktion des begehrten Smartphones hinterher. Der Apple-Shop gibt entsprechend eine aktuelle Lieferzeit von drei bis vier Wochen bei einer Online-Bestellung direkt beim US-Unternehmen aus Cupertino, Kalifornien an.

Eine vorübergehende Entlastung bei der iPhone-5-Produktion wäre dann möglich, wenn Foxconn seine Tochterfirma Foxconn International Holdings in die Fertigung miteinbeziehen würde. Gou ließ es im Gespräch mit der Nachrichtenagentur vorerst offen, ob entsprechende Schritte unternommen werden würden. Foxconn International Holdings ist aktuell jedoch mit der Fertigung neuer Huawei- und Nokia-Geräte beschäftigt.

Apple hat mit dem iPhone 5 einen Selbstläufer auf dem hart umkämpften Markt der High-End-Smartphones. Die weltweite Nachfrage ist enorm. Wie üblich waren die Bestände an neuen iPhones zum Release am 21. September 2012 knapp und schnell vergriffen. Es bleibt abzuwarten, ob Apple bei der jetzigen Situation weiterhin an Foxconn als iPhone-Hersteller festhalten wird. Schließlich hatte der taiwanesische Konzern erst kürzlich bekannt gegeben, seine Abhängigkeit von Apple minimieren zu wollen.

Das Problem der knappen beziehungsweise ausgelasteten Fertigungs-Ressourcen könnte sich jedoch in nächster Zeit erübrigen. Im Hinblick auf das iPad mini (Test) prophezeite der Börsen-Experte Jerry Gundlach (Chief Executive) von Doubleline Capital, dass Apple bereits in nächster Zeit an Marktwert verlieren könnte. Gegenüber CNBC hieß es, dass es zwecks Innovationen nicht "wirklich reiche, nur die Größe seiner Produkte zu ändern". Das Gespräch im Original finden Sie hinter dem just verlinkten Text. Die Ausführungen von Terry Gou vom vergangenen Mittwoch finden Sie auf reuters.com.

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