Burn-In verzögert Release-Date

iPad mini 2 erscheint wegen Display-Glitch angeblich später

Das iPad mini 2 Release Date steht im Gegensatz zu dem des iPad Air noch aus. Offiziell gilt "noch im November". Wegen eines Burn-In-Problems des Displays soll sich der Erscheinungstermin in den USA, Deutschland und & Co. jedoch verzögern.

iPad mini  2 Release Date verschoben: Das Retina-Display des neuen Tablets soll Probleme machen.

© Screenshot: WEKA; apple.com

iPad mini 2 Release Date verschoben: Das Retina-Display des neuen Tablets soll Probleme machen.

Es gibt Neues zum iPad mini 2 Release Date. Nachdem Apple das Mini-Tablet mit Retina-Display sowie den iPad 4 Nachfolger iPad Air vorgestellt hat und das iPad der fünften Generation bereits erhältlich ist, warten Tablet-Käufer auf Fakten zum Erscheinungstermin des 7,9-Zoll-Geräts. Diese kommen aktuell von der Webseite etnews.com aus Südkorea. Angeblich soll Sharp Probleme bei der Display-Fertigung haben. Ein Burn-In-Problem - sich ins Display einbrennende Bilder - soll die Produktion aufhalten und das Release-Date somit verzögern.

Wie die besagte asiatische Webseite meldet, ließ sich das Problem nicht rechtzeitig lösen. Apple habe daraufhin den Start-Termin für das iPad mini mit Retina Display - wie das iPad mini 2 offiziell heißt - verschieben müssen. Das sollen Quellen aus der Fertigung zum 7. November bekannt gegeben haben. In der Zwischenzeit steht auf der offiziellen Webseite zum iPad mini 2 weiterhin "noch im November" als geltendes Release-Date für das iPad mini 2.

Die sich ins Display einbrennenden Bilder auf dem iPad mini 2 sollen für das menschliche Auge kaum sichtbar sein. Dennoch entspreche dieser Produktionsfehler - im Englischen als Glitch bezeichnet - nicht den Vorgaben und Standards von Apple. Das Problem liege darin, dass Apple die Pixelgröße vom iPad mini zum iPad mini 2 deutlich verkleinern musste. Der Display-Zulieferer Sharp soll dabei auf eine Fertigungstechnologie setzen, die allem Anschein nach noch nicht die Produktionsmaßgaben Apples erfüllt.

Die Produktion von iPad mini 2 Displays teilen sich derzeit LG zu 40 und Sharp zu 60 Prozent. Laut etnews.com setzt LG amorphes Silizium (a-Si) ein, das wenige Probleme macht. Sharps IGZO-Technologie hingegen sei anfällig und bislang noch mit zu vielen Fehlern bei der Produktion behaftet. Gerüchte machen die Runde, wonach Samsung für Sharp einspringen soll, wenn die Japaner die Probleme bei der Fertigung des iPad mini 2 Displays nicht lösen können.

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