Haswell-EP

Intel kündigt Xeon-Prozessoren mit bis zu 18 Kernen an

Laut Intels Datenbank soll der neue Haswell-EP Xeon E5-2600 v3 für den Sockel 2011-3 bis zu 18 Kerne haben. Damit würde der Server- und Hochleistungsprozessor seinen Vorgänger Xeon E5-2600 v2 für den Sockel 2011 deutlich übertreffen.

Wafer mit Ivy-Bridge-EX-Chips

© Intel

Die "Haswell-EP"-Prozessoren kommen bevorzugt in Servern und Hochleistungsrechnern zum Einsatz.

Intel hat die neuen Xeon-CPUs "Haswell-EP" nun offiziell angekündigt und in einer "Product Change Notification" (PDF-Datei) fünf neue Modelle konkret benannt. Die Server- und Hochleistungsprozessoren sollen in etwa drei Monaten auf den Markt kommen. Zu den aufgelisteten Xeon-Modellen gehören laut der Meldung die Prozessoren E5-2699 v3, E5-2698 v3, E5-2697 v3, E5-2695 v3 und E5-2683 v3.

Alle fünf unterstützen die FIVR und verfügen über den neuen Sockel 2011-3 mit DDR4-Speicher. Im Aufbau hat "Haswell-EP" die wesentlichen Elemente von "Ivy Bridge-EP" übernommen. Drei Versionen mit jeweils 8, 12 und 18 Kernen dienen als Basis. Bei den letzteren beiden lassen sich vermutlich einzelne Segmente (3x6 und 3x4 Prozessorenkerne) deaktivieren.

Da Intel der Öffentlichkeit konkrete Informationen zu den technischen Dateils bisher vorenthält, darf weiterhin spekuliert werden, über wie viele Kerne und Taktraten die Xeon-Prozessoren letzten Endes verfügen. Im Internet scheinen jene Daten jedoch ein offenes Geheimnis zu sein: Wie zahlreiche Online-Gerüchte uni sono verkünden, wird es sich beim E5-2699 v3 um die Deluxe-Ausgabe des "Haswell-EP" handeln:

Neben bis zu 18 Kernen mit einem Level-3-Cache von 45 MB, Hyper-Threading und einem Basistakt von 2,3 GHz ist von einer maximalen Verlustleistung (TDP) von 145 Watt die Rede, über die der E5-2699 v3 verfügen soll. Auch bei den anderen vier Modellen sind sich die kursierenden Meldungen überwiegend einig: Demnach soll der E5-2689 v3 mit 16 Recheneinheiten auf Platz zwei rangieren, während beim E5-2697 v3, E5-2695 v3 und E5-2683 v3 mit je 14 Kernen zu rechnen ist.

Vorbild Ivy Bridge EP: Links zwei herkömmliche Dies, rechts die Variante mit geteiltem L3-Cache.

© Archiv

Vorbild Ivy Bridge EP: Links zwei herkömmliche Dies, rechts die Variante mit geteiltem L3-Cache.

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