Apple All-in-One-PC

iMac Pro vorgestellt: Bis zu 18 Intel-Kerne mit AMDs Vega-GPU

Apple stellte auf der WWDC17 den iMac Pro vor. Der All-in-One-PC bietet bis zu 18 Prozessor-Kerne von Intel, AMD-Grafikkarten mit Vega-GPU, 5K-Display und mehr.

iMac Pro Apple

© Screenshot / Apple

Der iMac Pro ist Apples bislang schnellster Mac, einen neuen Mac Pro soll es in Zukunft aber dennoch geben.

Apple stellt seinen iMac Pro auf der WWDC17 vor. Dabei handelt es sich aber nicht um eine Ablösung des Mac Pro (2013), wie einige Nutzer erwarten könnten. Der Apple-Computer für Profianwender soll erst später ein Upgrade erhalten.

Als Highlights des frisch vorgestellten All-in-One-PCs gelten die  möglichen Ausstattungsmerkmale. Apple erlaubt eine Konfiguration mit einer Xeon-Variante des jüngst enthüllten Intel Core i9 mit 18 Kernen und einer noch erscheinenden Vega-GPU von AMD. Dazu kommt das 5K-Display des iMac.

Der AiO-PC wird optional mit 8, 10 oder 18 Prozessor-Kernen erhältlich sein, die mit bis zu 42 MB Cache auf 4,5 GHz kommen. Die für das Publikum ab Ende Juni / Anfang August erhältliche Vega-GPU stattet den iMac Pro mit einer Grafikspeicherbandbreite von 400 GB/s und einer Rechenleistung von bis zu 22 FP16-Teraflops aus. Laut Herstellerwebseite ist der Radeon Pro Vega dreimal schneller als zuvor verwendete iMac GPU's.  

Auf seinem 27-Zoll -Display kommt der Nachfolger des Mac Pro's auf 14,7 Millionen Pixeln mit einer Helligkeit von bis zu 500 Nits. Bei der Leistung, die der iMac Pro erbringen kann, entsteht viel Hitze. Deshalb entwickelte Apple Dual-Lüfter, die 80 Prozent mehr Wärme ableiten können. So sind von dem iMac Pro 67 Prozent mehr Leistung als von vorherigen iMacs zu erwarten.

Der Arbeitsspeicher des iMac Pro beläuft sich auf bis zu 128 GB. Wer will, verbaut SSDs mit bis zu 4 TB Speicher. An dem AiO-PC sind drei Thunderbolt 3 Ports integriert, an denen Besitzer des Desktop-Computers zwei 5K-Monitore anschließen können. Außerdem ist der iMac Pro mit 10 Gbit Ethernet ausgestattet. 

Lesetipp: Asus, Acer, Dell und Lenovo All-in-One-PCs im Vergleich

Das Zubehör zum iMac Pro gestaltet sich in der Farbe Space Grau, ist kabellos und wiederaufladbar. Beim Magic Keyboard ist ein Ziffernblock mit dabei. Außerdem können Käufer zwischen einer Magic Mouse 2 oder einem Magic Trackpad entscheiden. Das ab Dezember 2017 erhältliche iMac Pro startet bei einem Preis von 4.999 US-Dollar. Was Apple auf der WWDC17 noch vorstellte, lesen Sie bei unseren Kollegen von connect.de.

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Quelle: Apple
1:17 min

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