PC-Verkäufe schrumpfen

Stark degressives PC-Marktwachstum auch im Mai

Nachdem sich das vergleichsweise schlechte Marktwachstum im ersten Quartal 2013 wieder etwas erholte, brach der PC-Markt nun im Mai erneut ein. Die International Data Corporation (IDC) konnte dies nun bestätigen. Der Markt brach im Mai um weitere 18 Prozent ein.

IDC: PCs verkaufen sich noch schlechter als vorausgesagt.

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IDC: PCs verkaufen sich noch schlechter als vorausgesagt.

Der PC-Markt schrumpft weiter. Die Experten von IDC hatten im jüngsten Forecast für 2013 ausgehend vom Mai für den weltweiten PC-Markt bereits ein Rückgang von insgesamt 7.8 Prozent vorausgesagt. Dies stammte aus den Voraussagen von -11.7 Prozent für das zweite, -4.7 Prozent für das dritte und -1.6 Prozent für das vierte Quartal 2013. Durch einen realen Rückgang im Mai von 18 Prozent wird nun ein insgesamt schlechteres Ergebnis für das zweite Quartal 2013 erwartet, da ein stärkerer Juni einen Großteil, jedoch nicht die gesamte Differenz ausgleichen könne.

"Die Abschätzungen für das zweite Quartal waren nicht ganz so hoch und resultierten vor allem aus den leichten Verbesserungen des ersten Quartals", gab Loren Loverde, der Vice President von Worldwide PC Trackers des IDC, bekannt. "Die Ergebnisse vom Mai reflektieren jedoch eher sich verschlechternde Bedingungen als eine Verbesserung des Marktes, wodurch sich dieser vermutlich hinter den Vorhersagen eingliedern wird." Es werde allerdings eine Verbesserung des Marktes in der zweiten Hälfte des Jahres aufgrund neuer Produkte und des bevorstehenden neuen Schuljahres erwartet.

Hier lesen Sie übrigens unsere News zum schrumpfenden PC-Markt im ersten Quartal 2013. Als allgemeiner Grund für die nachlassenden PC-Verkäufe gelte allgemein der Tablet-Markt. Bis 2015 sollen Netbooks beispielsweise komplett vom Markt verschwinden. Entsprechend schlecht geht es Intel, zumindest laut dem Intel-Finanzbericht für Q1.

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