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"i'm Watch": Android-Uhr als Handy

Mit der Uhr "i'm Watch" ist die hektische Suche nach dem klingelnden Handy in den Jackentaschen entgültig vorbei. Das Gerät arbeitet als verlängertes Display von Smartphones am Handgelenk und zeigt eingehende SMS, Anrufe, das Wetter und vieles mehr an. Man kann sogar in Dick-Tracy-Manier mit ihr telefonieren.

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© i'm SpA

Die "I'm Watch" des italienischen Herstellers i'm SpA läuft mit Android und verbindet sich per Bluetooth mit dem Smartphone ihres Trägers. Auf ihrem 1,54 Zoll großem Farbdisplay mit einer Auflösung von 240 x 240 Pixel zeigt sie nicht nur das Adressbuch an, sondern informiert auch über eingehende Anrufe, SMS und andere Daten. Einen Kontakt zu Facebook- und Twitter sowie zur Wettervorhersage kann sie ebenfalls aufnehmen.

Die Steuerung erfolgt über den Touchscreen der Uhr. Er ist im Gegensatz zu den Bildschirmen des iPhones und des iPod Nanos leicht gewölbt. Die I'm Watch kann auch eine Wähltastatur einblenden, mit der der Benutzer Telefongespräche einleiten kann. Die Verbindung zum Smartphone wird über Bluetooth hergestellt.

Die Medienwiedergabe des Smartphones kann mit der Uhr ebenfalls gesteuert werden. In den 4 GByte Speicher können auch eigene Musikstücke und Videos abgelegt und von dort aus abgespielt werden. Eine eingebaute Kopfhörerbuchse an der Seite der Uhr sowie ein kleiner Lautsprecher runden das Gesamtpaket ab.

Der kleine, eingebaute Lithium-Polymerakku (450 mA) wird über USB aufgeladen und soll eine Standby-Zeit von 24 Stunden mit eingeschaltetem Bluetooth ermöglichen. Wird Bluetooth abgeschaltet, verdoppelt sich die Betriebszeit der Uhr. Die Sprechzeit mit der Telefonfunktion begrenzt die Akkulaufzeit auf drei Stunden.

Die "i'm Watch" ist laut Herstellerangaben kompatibel mit Android-Smartphones, BlackBerry, dem Apple iPhone, Samsung-Bada-Geräten, Nokia-Symbian-Telefonen und Windows Phone.

Die Uhr wiegt 70 Gramm und ist 10 mm hoch. Das Uhrengehäuse misst 40 mm in der Länge 52,6 mm in der Breite.

Die "I'm Watch" ist in diversen Materialien erhältlich. Am teuersten sind die Gehäuse aus Goldlegierungen und Diamanten, die bis zu 20.000 Euro kosten sollen. Mit Titan, Kohlenstofffasern und Magnesiumgehäusen kosten sie zwischen 660 und 1.400 Euro. Die günstigsten Modelle mit farbigen Alugehäusen werden ab 260 Euro angeboten.

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