Wirtschaft

Hoffnungsschimmer Systemkameras

In seinem aktuellen Geschäftsbericht für das 1. Quartal 2012 verzeichnet Sony ein Minus von 24,6 Mrd Yen (gut 250 Millionen Euro). Systemkameras mit Wechselobjektiven verhindern größere Verluste.

Sony SLT-A37

© Sony

Sony SLT-A37

Sony meldet in seinem Geschäftsbericht für das 1. Quartal das aktuellen Geschäftsjahres einen Rückgang des Betriebsergebnisses um 77,2 Prozent auf 6,3 Mrd Yen (ca. 65 Mio Euro). Dabei wird das Ergebnis von der ungünstigen Wechselkursentwicklung und insgesamt gestiegenen laufenden Kosten beeinträchtigt. Negativ entwickelt haben sich die Bereiche "Home Entertainment & Sound" (TV) sowie "Mobile Products & Communications". Positiver sieht es im Geschäftsbereich "Imaging Products & Solutions" aus. Hier meldet Sony schwarze Zahlen und gute Aussichten.

Der Umsatz bei Imaging Products & Solutions stieg gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um 7,6 Prozent auf 193,80 Mrd. Yen (ca. 2 Mrd. Euro). Das Betriebsergebnis bleibt mit 12,6 Mrd. Yen (ca. 160 Mio Euro) im Jahresvergleich mit plus 1,0 Prozent stabil, Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet Sony im Geschäftsbereich Imaging Products & Solutions mit steigenden Umsätzen und deutlich verbessertem Gewinn. Als Grund nennt Sony deutlich höhere Umsätze aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Systemkameras mit Wechselobjektiven, also spiegellosen, SLR- und SLT-Kameras. Auch im Broadcast- und Professional-Bereich stiegen die Umsätze im Vergleich zu dem durch die Auswirkungen der japanischen Erdbeben- und Atomkatastrophe geprägten Vorjahresquartal.

Hochwertige Digitalkameras gefragt

Im Digital-Imaging-Bereich schrumpft zwar der Markt für digitale Kompaktkameras, aber der Markt für Smartphones mit Kamera-Funktionen wächst, was sich in den Ergebnissen des abgelaufenen Quartals niederschlägt, so die Einschätzung in Sonys Geschäftsbericht. Als Reaktion darauf will man sich um die Stärkung des Angebots in den Wachstumsbereichen höherwertiger kompakter Digitalkameras und Systemkameras mit Wechselobjektiven bemühen.

Sonys Digital-Imaging-Bereich profitiert technologisch zudem von seinen aktuellen Technologien bei Bildsensoren, Signalprozessoren, und Objektiven. Das Bild-Sensor-Geschäft hat im abgelaufenen Quartal nicht nur zum Erfolg von Sonys Produkten, sondern auch durch Verkäufe an andere Hersteller zum Gewinn beigetragen.

Investionen in Sensoren

Um Sonys Stellung auf dem Markt zu festigen, entschied sich das Unternehmen für zusätzliche Investitionen in eine Erweiterung der Produktionskapazität mit dem Ziel, den Gewinn weiter zu erhöhen. Vor allem soll die Produktionskapazität von sogenannten "Stacked"-CMOS-Bildsensoren mit hohem Wirkungsgrad bei kompakter Bauweise erhöht werden, um der wachsenden Nachfrage des Marktes nach hochauflösenden Bildsensoren für mobile Geräte wie Digitalkameras, Smartphones und Tablets gerecht zu werden.

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