Intelligente Wärme

Heizungssteuerung nachrüsten

Was ist in der kalten Jahreszeit schöner, als ins warme, gemütliche Zuhause zurückzukehren? Gleichzeitig will man aber nicht unnötig heizen und Geld verschwenden. Hier hilft eine Heizungssteuerung - und die kann man auch günstig nachrüsten.

Die Heizungssteuerung von

© Tado

Die Heizungssteuerung von "tado°".

Bei fast allen Smart-Home-Komplettlösungen ist die Heizungssteuerung ein zentraler Bestandteil. Nicht ohne Grund, schließlich hilft eine Automatisierung nicht nur, Strom- oder Gaskosten zu sparen. Es ist auch viel gemütlicher und komfortabler, wenn die Heizkörper etwa bereits die Wohnung auf eine angenehme Temperatur geheizt haben, wenn man nach Hause kommt, oder die Wärme sich automatisch von einer angenehm kühlen Schlaftemperatur zu einer wohligen Tagestemperatur regelt. Für Wohnungsbesitzer, die zunächst nur die Heizung steuern wollen, bieten sich einige Nachrüstlösungen an.

So ersetzt Tado den Raumthermostat an der Wand bei Wohnungen mit Etagenheizung oder einem Haus mit eigener Anlage. Mit einer App für Android oder iPhone kann man die Programmierung vornehmen. Dank der Positionsortung des Smartphones schaltet sich das System aus, wenn man das Haus verlässt, und automatisch wieder an, sobald man sich ihm wieder nähert. Das Tado-Komplettpaket kostet 200 Euro, man kann es aber auch für eine monatliche Rate von 8,25 Euro mieten. Der Clou: Wenn durch tado° nicht mindestens 120 Euro Heizkosten im Jahr eingespart werden, bekommt man den Preis zurückerstattet.

Für Wohnungsbesitzer mit Thermostatventilen an den Heizkörpern bietet sich MAX! von eQ-3 an. Hier tauscht man den alten Thermostat einfach durch einen vonMAX! für 30 Euro aus, den man über Tasten und einen LCD-Bildschirm bedienen kann. Dieser regelt auch intelligent selbst die Temperatur, wenn man Fenstersensoren (20 Euro) und einen Wandthermostat (30 Euro) dazukauft. Darüber hinaus kann man mithilfe eines Funkzwischensteckers (40 Euro) auch Warmwasserboiler oder Elektroheizungen einbinden. Dafür braucht man dann noch das LAN-Gateway (50 Euro), sodass man das Ganze auch über eine App steuern kann.

Wer auf die App-Fernsteuerung verzichten kann, hat die Möglichkeit, zu noch einfacheren Lösungen zu greifen: Der Heizthermostat von sygonix (40 Euro) kann zum Beispiel eine eingestellte Temperatur halten, verfügt über einen Frostschutz und erkennt automatisch, wenn ein Fenster geöffnet ist. Darüber hinaus bietet sygonix einen Thermostat als Zwischenstecker an, an den man einen Ventilator oder Heizlüfter anschließen kann, der so automatisch geregelt wird. Die Temperatur kann sich in der Nacht von selbst senken und es sind tage- und wochenweise Programmierungen möglich. Das Gerät bietet sich auch als Ersatz an, wenn der Thermostat des Kühlschranks einmal ausfallen sollte. Möglich macht dies ein wasserdichter Temperaturfühler.

Heizen aus der Steckdose

© sygonix

Der sygonix-Steckdosenadapter ist gleichzeitig ein Thermostat. Darüber lassen sich elektrische Heizstrahler, Ventilatoren und sogar Kühlschränke automatisch steuern.

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