Programmierbarer Mediaplayer

Hauppauge öffnet MediaMVP-HD mit SDK

Hauppauge bietet für seinen Netzwerk-Mediaplayer MediaMVP-HD jetzt ein SDK (Software Development Kit) kostenlos an, mit dem sich Anwendungen für Digital Signage (digitale Beschilderung) entwickeln lassen. Zur digitalen Beschilderung gehören u. a. elektronischen Werbe- oder Hinweisschildern auf Bahnhöfen, Flughäfen oder im Einzelhandel. Aber natürlich wendet sich das SDK auch an Hobbyisten, die mehr aus der Box machen wollen.

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© hauppauge

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Innerhalb des vernetzen digitalen Beschilderungssystems übernimmt die MediaMVP-HD die Rolle des Netzwerkplayers. Wiederzugegebende Inhalte werden dabei entweder digital per HDMI und S/PDIF oder über analoge Video-/Audioausgänge dem Endgerät zugeführt. Die Verteilung von Videos, Musik oder Bildern erfolgt in der Regel zentral gesteuert über einen Server, wobei die Aktualisierung der Inhalte auf der MediaMVP-HD per WLAN, LAN sowie über ein später optional erhältliches Zusatzmodul per GSM möglich sein wird.

Informationen zum SDK und zur Architektur stehen unter folgendem Link bereit: http://hauppauge.lightpath.net/software/mediamvp-hd/mvp2_dev_overview-1.2.pdf. In dem Dokument beschreibt Hauppauge, dass die MediaMVP-HD ein Linux-basiertes System auf Basis des Sigma 8655 Media Processors ist, das mit 512 MByte RAM und 128 MByte Flash arbeitet. Das System nutze ebenso wie viele andere Streaming Clients sowohl Open-Source- als auch Close-Source-Komponenten: Es gäbe drei proprietäre Kernel-Module für den Zugriff auf das NAND Flash Filesystem und die Medienwiedergabe, der Kernel sei aber open-source. Auch das grundlegende User Interface sei Closed-Source-Code von Sigma Design. Jedoch habe man unterschiedliche Mechanismen eingebaut, um das Produkt für Hobbyisten und kommerziell Interessierte erweiterbar zu machen. So gäbe es beispielsweise Kommandozeilentools für die Medienwiedergabe, auch auf die Signierung von Code habe man verzichtet, sodass Anwender selbst entscheiden können, was sie auf der Box laufen lassen möchten.

Zur Unterstreichung des Gesagten geht Hauppauge in dem Dokument bereits auf die bisher undokumentierten Anschlüsse der Platine ein und erläutert anhand von Beispielcode, wie man eigene Programme unter Ubuntu 9.10 für diese auf MIPS basierende Architektur compiliert.

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