Nachfolger von Ivy Bridge

Intels angebliche Haswell-Spezifikationen - Core i4000-Serie mit neuem Sockel LGA1150?

Haswell wird der Nachfolger von Ivy Bridge - Intels aktuelle CPU-Reihe - und erscheint voraussichtlich im zweiten Quartal 2013. Die Core i4000-Serie setzt laut der chinesischen Webseite vr-zone.com auf die neue LGA1150-Basis. Sprich: Neue Mainboards könnten fällig werden. Zudem verraten die Asiaten mögliche Spezifikationen der neuen Prozessoren.

Haswell: Es gibt angeblich echte Infos zum Nachfolger von Ivy Bridge.

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Haswell: Es gibt angeblich echte Infos zum Nachfolger von Ivy Bridge.

Zur kommenden Haswell-CPU-Reihe, Intels Nachfolger von Ivy Bridge, sind Produktnamen und mutmaßliche technische Details aufgetaucht. Die chinesische Webseite vr-zone.com hat eine Tabelle veröffentlicht, die die verschiedenen Typen der Core i4000-Serie mitsamt Spezifikationen listet. Zu diesem Zeitpunkt ist diese Übersicht zwar noch nicht vom Hersteller bestätigt. Die Informationen klingen jedoch plausibel und könnten demnach zutreffen. Starttermin für Haswell ist laut gegenwärtigem Kenntnisstand das zweite Quartal 2013.

Das neue Top-Modell ist laut Liste der Intel Core i7-4770K, der mit 3,5 GHz taktet und im Turbomodus auf 3,9 GHz zulegt. Das entspricht dem aktuellen Ivy-Bridge-Flaggschiff Core i7-3770K, das ebenso im 22-Nanometer-Verfahren hergestellt wird. Die Leistung vom Core i7-4770K dürfte jedoch den Vorgänger übertreffen. Das gelte übrigens auch für den Strombedarf, die TDP steige von 77 auf 84 Watt. Mitverantwortlich dürfte die integrierte, wohl abermals verbesserte Grafikeinheit HD 4600 mit DirectX 11.1-Support sein, die mit 1,25 GHz taktet.

Neben dem Top-Modell sollen die weiteren Chips der Haswell-Reihe ebenso wie bei Ivy Bridge mit S- und T-Varianten auf den Markt kommen. Diese werden mit niedrigeren Taktfrequenzen und TDP-Werten für All-in-One-PCs und Kompaktrechner auf Sparsamkeit hin optimiert. In der Haswell-Reihe befinde sich mit dem Core i5-4570T der einzige Zweikerner im Feld - alle anderen Haswell-CPUs seien Quadcore-Prozessoren mit vier Recheneinheiten. Übertakter werfen neben dem genannten Flaggschiff einen Blick auf den Core i5-4670K. Das K am Ende der Produktbezeichnung bedeutet einen offenen Multiplikator.

Eine Information von vr-zone.com dürfte regelmäßigen PC-Aufrüstern Kopfschmerzen bereiten. Die CPUs werden unter der Bezeichnung LGA1150-CPUs gelistet. Damit dürfte - wenn die Infos stimmen - direkt ein neues Mainboard mit entsprechendem Sockel fällig werden. Die Intel-Chipsätze der Serie 8 sollen dafür bis zu sechsmal USB 3.0 und ebenso viele SATA-6G-Anschlüsse mitbringen. Die "Intel Rapid Storage"-Technologie 12 soll außerdem Verbesserungen für Nutzer von SSDs und Hybrid-Festplatten bereithalten. Intel hat die Angaben noch nicht kommentiert. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

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