PS4 & Xbox One Release

GTA 5 Publisher äußert sich zu Prostituierten-Morden

Der CEO Strauss Zelnick des GTA 5 Publishers Take-Two antwortet auf die Frage, warum man in GTA 5 Prostituierte nach dem Sex einfach töten kann.

Screenshot aus GTA 5

© Screenshot: http://youtu.be/za-pbLG9M70

Take-Two-CEO Zelnick äußert sich zu möglichen Prostituierten-Morden bei GTA 5.

Take-Two-CEO Strauss Zelnick äußert sich zu der Möglichkeit, Prostituierte in GTA 5 umbringen zu können. Kontroverser als der Sex aus der Ego-Perspektive im GTA 5 Release für PS4 und Xbox One oder Trevors Folterszene scheint nun wohl der Umgang mit Prostituierten zu sein. Anstatt die Frauen nach getaner Arbeit zu bezahlen, kann man mit ihnen einfach kurzen Prozess machen, um Geld zu sparen. Allerdings ist das eigentlich ein alter Hut, da diese Möglichkeit auch schon in den Vorgänger-Spielen von Grand Theft Auto V bestand.

Problematisch sei das neue GTA 5 Feature der Ego-Perspektive. Dieses soll ein noch realistischeres Spielgefühl bieten und sorgt womöglich dafür, dass sich Spieler noch besser in die virtuelle Welt hineinversetzen können.

Für die einen stellt das eine Verbesserung des Spielerlebnisses dar, für die anderen bietet es eine große Angriffsfläche für Kritik. Moderatorin Stephanie Ruhle von Bloombergs Market Makers sieht im Morden aus der Ego-Perspektive ein Problem und spricht Take-Two-CEO Strauss Zelnick auch direkt darauf an:

Wir müssen über das reden, was da in Grand Theft Auto ist. Spieler haben das Recht, Sex mit einer Prostituierten zu haben und sie dann zu töten. Ist das richtig?

Zelnick versucht, der Provokation den Wind aus den Segeln zu nehmen und betont, dass es sich bei GTA 5 um ein kriminelles Spiel und eine düstere Unterwelt handle, die letztlich aber auch Kunst sei. In diesem Zusammenhang vergleicht er die Videospiel-Branche mit der Film-Branche: Auch dort werden Dinge explizit gezeigt, die im realen Leben moralisch wie ethisch nicht vertretbar seien. So wie es Filme aus diesem Bereich gibt, sei auch GTA 5 ein Spiel in einem kriminellen Universum.

Zelnick verweist außerdem darauf, dass GTA 5 hunderte Stunden Spielspaß beinhalte und man in dieser virtuellen Welt viele spannende und lustige Dinge machen könne. Dennoch sei nicht auszuschließen, dass es eben auch rau zugehen könne.GTA 5 ist seit dem dem 18. November 2014 für PS4 und Xbox One erhältlich. PC-Spieler müssen sich noch bis zum 27. Januar 2015 gedulden.

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