Google "+1"

Googles Variante des "Gefällt mir"-Buttons

Was Facebook kann, können wir schon lange - scheint sich Google gedacht zu haben und führt mit "+1" ein Gegenstück zum "Gefällt mir"-Button ein - mit einigen Tücken.

+1-Logo

© google

+1-Logo

Um die neue Funktion nutzen zu können, ist ein öffentliches Google-Profil nötig. Mit einem Klick auf den "+1"-Button - der direkt neben den Suchergebnissen erscheint - können Nutzer dann Empfehlungen für Webseiten geben, die Google in seinen Suchergebnissen und Adsense-Anzeigen anzeigt. Zu sehen sind die Empfehlungen nur für "Freunde und Bekannte", zu denen Google allerdings alle zählt, die im Adressbuch von GoogleMail, in den GoogleContacts oder als Chatpartner bei GoogleTalk stehen. Wer also über GoogleMail mit seinem Chef kommuniziert, riskiert, dass der z. B. die Empfehlung für die Webseite einer Whisky-Brauerei sieht. Später sollen auch Twitter-Followers und andere Verknüpfungen berücksichtigt werden. Wer alles zum Bekanntenkreis gehört, verrät das Google Dashboard im Bereich "Meinen Bekanntenkreis anzeigen" und "Meine sozialen Inhalte anzeigen". Wer schnell einen Blick auf "+1" werfen will, kann die Funktion über die Seite Experimental Search in Google Labs freischalten. Im Google-Jargon heißt es dann bald: "Heute schon geplusoned?"

Mehr zum Thema

Bigquery für alle
Google

Konnten bislang nur einige ausgewählte Unternehmen den Google-Dienst Bigquery nutzen, so steht er nun allen Unternehmen und Entwicklern zur Verfügung,…
Framework fit für Azure
Symfony

Microsoft und die hinter Symfony stehende Firma Sensio Labs haben das beliebte PHP-Framework gemeinsam mit dem PHP-Dienstleister Mayflower für Windows…
Hetzner

Hetzner hat mit dem EX 10 einen neuen Rootserver ins Programm aufgenommen, der mit einem Intel Core i7-3930K bestückt ist.
Strato bietet Appwizard an
Neue Anwendungen

Strato hat seine Powerweb-Pakete erweitert, so dass sich nun auch Prestashop und Sugar CRM über den Appwizard mit wenigen Klicks einrichten lassen.
Zahl des Tages: 312
Online-Handel

Der neue Paragraph 312g des Bürgerlichen Gesetzbuches soll verhindern, dass Kunden beim Surfen im Internet in Abo-Fallen tappen.