Musik- und Radio-Streaming-Dienst

Google Play Music All-Inclusive gestartet

Play Music All-Inclusive, Google kostenpflichtiger Musikstreaming-Dienst, ist ab sofort auch in Deutschland verfügbar. Bis Mitte Januar gibt's einen "Frühbucher-Rabatt": 8 statt 10 Euro pro Monat.

Google Play Music

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Google Play Music

Google Play Music All-Inclusive bietet per Streaming unbegrenzten Zugriff auf eine Musiksammlung von laut Google mehr als 20 Millionen Songs und kann mit Android-Geräten, iPhone, iPod touch sowie per Computer genutzt werden. Nur auf dem iPad soll der Dienst derzeit nicht funktionieren. Das gab heute Google in seinem Produkt-Blog bekannt.

Der Streaming-Dienst lässt sich 30 Tage kostenlos testen, danach werden monatlich 9,99 Euro fällig. Wer sich bis 15. Januar 2014 anmeldet, zahlt dauerhaft nur 7,99 Euro. Das Abo lässt sich monatlich kündigen. Zum Vergleich: Der Konkurrent Spotify kostet ebenfalls 9,99 Euro pro Monat.

Die Zahlung ist mit gültiger Kreditkarte per Google Wallet und für Kunden der Telekom und von O2 über die Handy-Rechnung möglich. Vodafone hat Möglichkeit per Handyrechnung bei Google Play zu bezahlen Anfang November gestrichen. Die Zahlung mit Geschenkkarten oder gespeichertem Wert aus Google Play ist bei All-Inclusive nicht möglich.

Für das Streaming fallen gegebenenfalls zusätzliche Kosten beim Internet-Anbieter an. Per Smartphone und Handy sollte man Streaming-Angebote nur mit Daten-Flatrate nutzen. Googel Play Music All-Inclusive bietet aber auch die Möglichkeit, die gewünschte Musik lokal auf dem Handy oder Tablet zu speichern. Dann lässt sich Musik unterwegs auch offline hören.

Spotify, Simfy und Co. im Vergleich

In Google Play Music All-Inclusive lässt sich auch die persönliche Musiksammlung etwa die eigenen iTunes-Bibliothek einbinden. Bis zu 20.000 eigene Musikstücke lassen sich laut Google online speichern und und dann auf allen verwendeten Geräten oder online unter play.google.com abspielen.

Google Play Music All-Inclusive bietet zudem automatisierte Playlisten. Google spricht dabei vom eigenen "Radiosender", der durch die Angabe von Lieblings-Interpreten oder Musik-Genres definiert wird. Aus der eigenen Musiksammlung sowie dem Musikkatalog von Google wird dann eine automatische Playliste erstellt.

In den USA bietet Google den Dienst Play Music All-Inclusive schon länger an, seit Sommer ist der Dienst in Großbritannien verfügbar. Google hat sich für das Angebot in Deutschland mit der GEMA vertraglich geeinigt.

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