Kampf gegen Kinderpornografie

Google und Microsoft bereinigen 100.000 Suchanfragen

Die Luft für Pädophile im Netz wird dünner. Google und Microsoft arbeiten zusammen und bereinigten über 100.000 Suchanfragen zum Thema Kinderpornografie.

Kampf gegen kinderpornografie: Microsoft und der Suchmaschinengigant setzen sich gegen Pädophile ein.

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Kampf gegen kinderpornografie: Microsoft und der Suchmaschinengigant setzen sich gegen Pädophile ein.

Google und Microsoft setzen sich schon seit einigen Jahren gegen die Verbreitung von Kinderpornografie im Netz ein. Wie dailymail.co.uk am Montag unter Berufung auf Google-Chef Eric Schmidt gemeldet hat, wurden in den vergangenen drei Monaten des aktiven Kampfes gegen Pädophile über 100.000 Suchanfragen bei Google bereinigt. Bei 13.000 weiteren sogenannten "Queries" erscheinen nun Warnungen. Diese sollen den Suchmaschinennutzer daran erinnern, dass Kinderpornografie illegal ist. Dazu erscheinen Informationen und Kontaktmöglichkeiten für Hilfestellung jeder Art.

Laut des Berichts der britischen Tageszeitung beschäftigt Google über 200 Mitarbeiter, die neue Technologien entwickeln, um das Problem zu lösen. Google sei aktiv damit beschäftigt, kinderpornografisches Material von den Google-Servern zu entfernen. Das betrifft sowohl Bilder auf Google-betriebenen Blogs als auch im Google-Cache zwischengespeicherte Seiten mit eindeutig pädophilen Abbildungen. Die Informationen daraus dienen regelmäßig als Beweismaterial zur Dingfestmachung der Täter.

Die Google-Mitarbeiter sind teilweise selbst im Netz unterwegs und suchen einschlägige Inhalte, die sie sperren können. Größtenteils müssen sie jedoch auf Algorithmen und Bilderkennungs-Software zurückgreifen. Doch die arbeiten nicht immer perfekt. Daher muss bei mutmaßlichen Funden zumeist ein Google-Mitarbeiter nochmal persönlich nachprüfen, um nicht etwa vollkommen unbedenkliche Bilder zu sperren. Ist ein kinderpornografisches Bild als solches identifiziert, erhält es einen digitalen Fingerabdruck. Damit lässt sich eine künftige Verbreitung schneller bekämpfen. Eric Schmidt lobt an dieser Stelle Microsofts zur Verfügung gestellte Technologien für Bilderkennung.

Googles bisherige Fortschritte widmen sich speziell Foto-Dateien im Web. Da auch Videos eine große Rolle spielen, testen Youtube-Techniker bereits an entsprechenden Maßnahmen für bewegte Bilder. Im nächsten Jahr will Google seine Ergebnisse an Internetfirmen und Kinderschutzorganisationen weitergeben. Darüber hinaus unterstützt Google Techniker der Internet Watch Foundation (IWF) in Groß-Britannien und des National Center for Missing und Exploited Children (NCMEC) in den USA. Den Bericht zum Kampf von Google und Microsoft gegen Kinderpornografie lesen Sie hier. Die aktuellen Änderungen an der Suchmaschine sollen demnächst in über 150 Sprachen verfügbar sein.

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