Kartendienst

Google Maps wird günstiger

Google hat am Wochenende die Preise für die Benutzung von Google Maps in Webseiten deutlich gesenkt. Seiten mit hohem Datenaufkommen zahlen nur noch einen Bruchteil des bisherigen Preises, den Google letztes Jahr für die Benutzung der API eingeführt hatte.

Google Maps wird günstiger

© Google

Google Maps wird günstiger

Google reduziert nicht nur den Preis, sondern vereinfacht auch die Berechnung der zu zahlenden Gebühren für die Google Maps API. Dabei bleiben, wie auch bisher, die überwiegende Mehrheit der Nutzer von einer Zahlung befreit.Google verlangt Gebühren von Seiten, die Google Maps einsetzen und über einen Zeitraum von 90 Tagen pro Tag mindestens 25.000 Seitenaufrufe produzieren. Seiten, die diese Menge ab und zu als Lastspitze erzeugen, bleiben kostenfrei. Die neue Preisstruktur erklärt Google in einem Blogeintrag. Ab sofort werden für Seiten, die obige Werte erreichen, pro 1000 Map-Abrufen 50 US-Cents fällig anstatt wie bisher 4 US-Dollar. Es gibt jetzt auch keine Unterscheidung in der Preisgestaltung zwischen unveränderten oder gestylten Karten. Stellt Google eine kostenpflichtige Seite fest, wird der Betreiber kontaktiert, um das beste Preismodell zu diskutieren. Google versichert, keine Seite werde abgeschaltet, weil plötzlich der Traffic ansteigt. Jeder Betreiber von Seiten mit Google Maps Unterstützung kann aber auch selbst ein Monitoring Tool einsetzen, das Google anbietet. Gemeinnützige Organisationen können eine kostenlose Business-Lizenz bekommen.

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