Fotobearbeitung

Gimp: Vorschau auf Ein-Fenster-Modus

Die nächste stabile Version des freien Bildbearbeitungsprogramms Gimp soll am 7. Januar nächsten Jahres erscheinen - etwas später als bisher erwartet. Als Grund nennen die Entwickler einige noch nicht behobene Fehler, aber auch die Integration weiterer Funktionen.

Vorschau auf Gimp im Ein-Fenster-Modus

© Gimp.org

Vorschau auf Gimp im Ein-Fenster-Modus

Auffälligste Änderung gegenüber der aktuellen Version 2.6 wird der Ein-Fenster-Modus sein. In ihm werden alle Werkzeuge in einem Fenster angezeigt - bislang verteilen sie sich auf mehrere voneinander unabhängige Fenster. Anwender sollen künftig wählen können, ob sie die traditionelle Oberfläche mit mehreren Fenstern oder den neuen Modus mit nur einem Fenster nutzen wollen.

Weitere Funktionen sind im diesjährigen "Google Summer of Code" programmiert worden, sollen aber erst noch ausgiebig getestet und ggf. verbessert werden, bevor sie Teil der offiziellen Version werden. Dazu gehören die Funktionen "Seamless Clone" und "Warp tramsform" , die in die Version 2.10 integriert werden sollen.

Der "Single-Window-Mode" ist nach Aussage des Gimp-Entwicklers Martin Nordholt aber fertig implemetiert und kann in der Gimp-Version 2.7.3 ausprobiert werden, die über die FTP-Server des Gimp-Projektes erhältlich ist.

Gute Fortschritte macht nach Aussage der Entwickler auch die erweiterte Nutzung der Grafik-Bibliothek GEGL (Generic Graphics Library). Bisher kann Gimp nur mit einer Farbtiefe von 8-Bit-Integer pro Farbkanal arbeiten, was vor allem für professionelle Anwendungen sehr wenig ist. GEGL soll darüberhinaus 16-Bit-Integer sowie einen Modus mit 32-Bit-Gleitkomma-Genauigkeit ermöglichen.

Seamless Cloning in GIMP Demo - Google Summer of Code 2011

Quelle: LightningIsMyName
3:37 min

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