Spiegellose Systemkamera

Fujifilm X-M1: Neues Einstiegsmodell für die X-Serie

Mit der X-M1 erweitert Fujifilm sein Angebot spiegelloser Systemkameras um ein kompakteres, preisgünstiges Basismodell - inklusive WLAN und Klapp-Display.

Fujifilm X-M1 Systemkamera Preis

© Fujifilm

Fujifilm X-M1 Systemkamera Preis

Wie die großen Schwestermodelle Fujifilm X-Pro1 und X-E1 ist auch die neue Fujifilm X-M1 mit dem bewährten "X-Trans"-CMOS Sensor im APS-C-Format mit 16,3-Megapixel-Auflösung ausgestattet. Der EXR-Prozessor II ist für die Signalverarbeitung zuständig. Das lässt erwarten, dass auch die neue X-M1, mit einem Preis von 680 Euro die günstigste Fujifilm X-Kamera, die familientypisch überdurchschnittliche Bildqualität bieten wird.

Der "X-Trans"-CMOS-Sensor von Fujifilm kommt dank seiner speziellen, unregelmäßigen 6x6-RGB-Pixel-Struktur ohne Tiefpassfilter aus. Fujifilm verspricht eine Einschaltzeit von 0,5 s und eine Auslöseverzögerung von 0,05 s.

Ein elektronischer Sucher, wie er bei den höherpreisigen X-Modellen zu finden ist, fehlt bei der Fujifilm X-M1. Von dieser Sparmaßnahme profitiert die spiegellose Systemkamera nicht nur beim Preis, sondern auch bei der Baugröße. Sie ist nur noch 117 x 67 x 39 mm groß und 330 g schwer. Dafür ist der 3 Zoll große Live-View-LCD-Monitor mit 306.666 Pixeln bei der X-M1 jetzt anders als bei den großen Modellen nach oben und unten klappbar.

Die Markierung "Wi-Fi" neben der "Fn" beim Auslöser verrät, dass die Fujifilm X-M1 die erste X-Kamera mit der Möglichkeit kabelloser Bildübertragung via WLAN zu Smartphone, Tablet-PC oder Computer ist, auf denen die entsprechende Fujifilm-Software installiert ist.

Im Hinblick auf die angepeilte Zielgruppe ambitionierter Aufsteiger bietet die FujifilmX-M1 neben Programmautomatik, Blenden- und Zeitautomatik sowie den Funktionen mit manueller Zeit- und/oder Blendenwahl am zentralen Belichtungswählrad oben auf dem Gehäuse die Einstellungen für vollautomatische Motivprogramm-Wahl wie auch gezielt für Sport, Landschaft und Action. Ein Advanced-Filter-Modus erlaubt die Auswahl digitaler Filtereffekte.

Automatische Belichtungsreihen macht die Fujifilm X-M1 wie die großen Modelle für Helligkeit, Filmtyp, Dynamik oder ISO-Werte. Die verschiedenen Filmmodi simulieren analoge Filmcharakteristiken wie "Velvia", "Provia", "Astia", Schwarzweiss oder Sepia. Außerdem stehen acht Digital-Effekte zur Wahl. Zwei Einzelbilder können zu einer Mehrfachbelichtung zusammengeführt werden. Full-HD-Videos nimmt die X-M1 mit 1.920 x 1.080p, 30 B/s und Stereoton auf.

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Auch die Fujifilm X-M1 ist mit einem kleinen TTL-gesteuerten Pop-up-Blitz mit Leitzahl 7 (ISO 200) und "Super i-Flash-Technik" und einem Mittenkontakt-System-Blitzschuh ausgestattet. Alle wichtigen Einstellelemente sind bei der Fujifilm X-M1 rechts so angeordnet, dass die Kamera auch mit einer Hand zu bedienen ist. Die "Q-Taste" erlaubt einen schnellen und direkten Zugriff auf wichtige Einstellungen. Über individuell zu belegende Tasten können benutzerdefiniert Einstellungen von ISO-Empfindlichkeit bis Weißabgleich direkt vorgenommen werden, ohne jedes Mal das Menü aktivieren zu müssen.

Preis und Verfügbarkeit

Die Fujifilm X-M1 soll ab August 2013 in den Farbvarianten Schwarz, Silber oder Braun ab August zum Preis von 680 Euro erhältlich sein. Mit dem neuen Standard-Zoom XC 3,5-5,6/16-50 mm soll die X-M1 800 Euro kosten, mit dem bekannten XF 2,8-4/18-55 mm 1.050 Euro.

Technische Daten

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Fujifilm X-M1 WLAN

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Der neue "Wi-Fi"-Knopf verrät es: Die Fujifilm X-M1 hat WLAN an Bord.
Fujifilm X-M1 Display

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Das 3-Zoll-Display der Fujifilm X-M1 löst mit 306.666 Pixeln auf.

Bildergalerie

Fujifilm X-M1 Bedienung
Galerie
Bilder

Alle wichtigen Bedienelemente der Fujifilm X-M1 sind so angelegt, dass sich die Kamera auch mit einer Hand bedienen lassen soll.

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