Ohne Flugmodus

EASA erlaubt Handy-Nutzung im Flugzeug

Emails lesen, surfen und SMS verschicken: Das soll bald während des gesamten Fluges möglich sein. Die Europäische Aufsichtsbehörde für Flugsicherheit (EASA) erlaubt die Nutzung von Smartphones und Tablets im Flugzeug auch ohne aktivierten Flugmodus.

Handy-Nutzung im Flugzeug erlaubt

© Amy Johansson - shutterstock.de

Handy-Nutzung im Flugzeug erlaubt

Bisher durften elektronische Geräte im Flugzeug nur im Flugmodus genutzt werden. Die Funkwellen von Mobiltelefonen würden die Bordelektronik stören, so hieß es. Jetzt hat die EASA für Flüge innerhalb Europas das Verbot für die Nutzung von Mobilfunk- und Internet-Verbindungen aufgehoben. Damit ist theoretisch der Weg frei für Telefonieren und Surfen im Flugzeug.

Das letzte Wort haben allerdings die Fluggesellschaften. Bevor sie die Handynutzung freigeben, müssen sie ihre Flugzeuge zuerst auf bestimmte Sicherheitsstandards hin überprüfen. So kann es sein, dass einzelne Airlines auf allen Flügen, oder auf Flügen mit bestimmten Flugzeugtypen, die Nutzung von Smartphones weiterhin untersagen. Besonders bei älteren Flugzeugtypen könne es sein, dass die Bordelektronik empfindlicher reagiere und nicht den Sicherheitsbestimmungen für die Mobilfunknutzung entspreche. In jedem Fall müssen sich die Passagiere an die Anweisungen des Flugpersonals halten.

Gratis-WLAN am Flughafen

Die Lufthansa hat angekündigt, dass sie ihren Kunden möglichst bald die Nutzung von mobilem Internet an Bord ermöglichen wolle. Die Technik von modernen Flugzeugen sei störsicher und die Überprüfung der Sicherheitsstandards kein Hindernis. Das Telefonieren bleibe aber vorerst untersagt. Das geschieht laut Lufthansa nicht aus technischen Gründen, sondern entspreche dem Wunsch der Kunden.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die EASA die Nutzung von elektronischen Geräten im Flugmodus während der Start- und Landephase freigegeben. Die neue Richtlinie ermöglicht nun einen noch umfassenderen Gebrauch der Geräte während des Fluges. Auch von der US-Luftfahrtbehörde sind ähnliche Pläne bekannt.

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