Browser-Updates

Opera 24 und Firefox 32 bringen mehr Sicherheit

Die neuen Versionen der Web-Browser Opera 24 und Firefox 32 beseitigen etliche Schwachstellen. Außerdem gibt es einige überarbeitete und neue Funktionen, um Sicherheit und Privatsphäre zu verbessern.

Opera 24 und Firefox 32: Die neuen Versionen der Web-Browser beseitigen Schwachstellen

© Screenshot: Opera

Opera 24 und Firefox 32: Die neuen Versionen der Web-Browser beseitigen Schwachstellen

Der neue Browser Opera 24 basiert auf der quelloffenen Chrome-Fassung Chromium-Version 37. Die Norweger machen keine Angaben zu Sicherheitslücken, die durch die Google-Entwickler gestopft worden sind. Für die in der letzten Woche freigegebene Chrome-Version 37.0 weist Google 50 beseitigte Schwachstellen aus, von denen einige zweifellos auch Opera betreffen.

Die offensichtlichste Neuerung in Opera 24 ist die Tab-Vorschau. Beim Überstreichen eines Hintergrund-Tab mit dem Mauszeiger wird ein recht großes Vorschaubild der darin geladenen Web-Seite eingeblendet. Dies erlaubt nicht nur eine Zuordnung zwischen Karteireiter und Web-Seite. Es soll auch ausreichen, um aktualisierte Inhalte einer Seite zu erkennen, ohne zum jeweiligen Tab wechseln zu müssen.

Die Windows-Fassung unterstützt nun auch hochauflösende Bildschirme, sodass Browser-Fenster und Web-Inhalte eine knackige Schärfe aufweisen. Browser-Fenster für den sogenannten Privaten Modus werden jetzt durch einen dunkleren Hintergrund von normalen Fenstern abgesetzt. Wird ein privates Fenster geschlossen, vergisst Opera sofort alle zwischengespeicherten Inhalte. Dies betrifft etwa die Browser-Chronik, Downloads und Cookies.

In der neuen Firefox-Version 32.0 haben die Mozilla-Entwickler insgesamt acht Sicherheitslücken geschlossen, von denen die meisten als kritisch eingestuft sind. Fünf der beseitigten Schwachstellen könnten durch Angreifer ausgenutzt werden, um Code einzuschleusen und auszuführen. Es handelt sich um Fehler bei der Behandlung von Speicherzugriffen, etwa so genannte "Use-after-free"-Lücken. Eine der acht Schwachstellen betrifft nur Firefox für Android.

Firefox nutzt nun Public Key Pinning, um Man-in-the-Middle-Angriffen vorzubeugen und prüft Downloads automatisch gegen Googles Reputationsdatenbank. Auch der Passwort-Manager ist verbessert worden. Diese und andere Neuerungen in Firefox 32 stellen wir in einem separaten Beitrag vor. Neu ist auch die Version Firefox 31.1 ESR (Extended Support Release) für den Unternehmenseinsatz. Der jeweils aktuelle ESR-Versionszweig wird ein Jahr lang mit Sicherheits-Updates gepflegt, ohne dass neue Funktionen eingebaut werden. Zugleich ist auch das Mail-Programm Thunderbird in der neuen Version 31.1 erschienen.

Screenshot Opera 24 Tab

© Screenshot: Opera

Die offensichtlichste Neuerung in Opera 24 ist die Tab-Vorschau.

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