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Fedora 16 mit Neuerungen bei Cloud Computing und Virtualisierung

Die kostenlose Open-Source Linux-Distribution Fedora ist heute in der Version 16 erschienen. In der neuen Version wurde das Augenmerk auf Cloud-Computing, Virtualisation und den neuen Gnome-Desktop gelegt.

Fedora 16 mit Neuerungen bei Cloud Computing und Virtualisierung

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Fedora 16 mit Neuerungen bei Cloud Computing und Virtualisierung

Fedora ist eine auf Red Hat Linux basierende Distribution, welche es anstrebt alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen und damit sowohl immer aktuelle Software zu enthalten als auch möglichst viele Features zu bieten. Die ab sofort verfügbare Version 16 von Fedora zeichnet sich vor allem durch Neuerungen in den Bereichen Cloud Computing, Virtualisierung und GNOME aus.

Fedora 16 enthält HekaFS, eine für die Cloud ausgelegte Version von GlusterFS, die Cloud-Hochverfügbarkeitslösung Pacemaker, OpenStack-Tools und Aeolus Conductor zum Management von Cloud-Instanzen. Das Display-Protokoll SPICE wurde erweitert und ein neuer Lock-Manager für virtuelle Maschinen kam hinzu. Des Weiteren gibt es die neue Benutzeroberfläche Gnome 3.2, die verbesserte Chat-Funktionen bietet sowie Fehlerbehebungen, uvm.. Bei der Virtualisierung hilft nun Spice USB, Virtual Machines Lock Manager und Virtmanager Guest Inspection.Fedora 16 kann kostenlos für 32- und 64-Bit-Systeme heruntergeladen werden. Fedora bietet neben der Desktopumgebung Gnome, auch Versionen mit KDE, LXDE und Xfce an, welche alle auf der Download-Seite des Projektes heruntergeladen werden können. Eine Übersicht aller Änderungen, gibt es in den Release Notes .

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