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Privates Foto auf Twitter Facebook-Einstellungen waren Schwester von Mark Zuckerberg zu unklar

Facebook steht nicht unbedingt ganz oben auf der Liste, wenn es um transparenten Datenschutz geht. Randi Zuckerberg, Schwester des Facebook-Gründers, scheiterte an den Privatsphäre-Einstellungen und beklagt die Veröffentlichung eines persönlichen Fotos, das auf Twitter die Runde machte.
Randi Zuckerberg beklagt, dass ihr privates Facebook-Foto auf Twitter landete. © Screenshot: https://twitter.com/randizuckerberg/status/283840440778760192
Randi Zuckerberg beklagt, dass ihr privates Facebook-Foto auf Twitter landete.

Die Betreiber von Facebook wollten die Datenschutzeinstellungen vereinfachen, haben wohl jedoch - wie ein aktueller Fall beweist - genau das Gegenteil erreicht. Ausgerechnet die Schwester von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, Randi Zuckerberg, scheiterte mehr oder weniger an den Privatsphäre-Einstellungen. Sie beklagt nun die Verbreitung eines persönlichen Fotos, das während der Weihnachtsfeiertage entstand und auf dem unter anderem ihr Bruder zu sehen ist. Jenes Bild wollte sie eigentlich nur engen Freunden zugänglich machen. Das Foto war jedoch auch für die Kontakte jener engen Freunde zugänglich - wohl durch Eigenverschulden.

Unter diesen Kontakten befand sich Callie Schweitzer, Marketing Director der Firma Vox Media. Diese veröffentlichte das Bild auf Twitter und teilte es somit mit ihren rund 40.000 sogenannten Followern. Die Kontrolle über den Zugriff auf das Bild war nun nicht mehr möglich. Die Schwester des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg kritisierte dies scharf und twitterte daraufhin, dass es nicht um Privatsphäre-Einstellungen, sondern um menschlichen Anstand gehe. Man müsse stets um Erlaubnis fragen, bevor man ein Bild eines anderen Menschen öffentlich verbreitet.

Callie Schweitzer fand das öffentlich gemachte Bild in ihrem konventionellen News-Ticker auf Facebook, weil sie zum einen die Statusmeldungen von Randi Zuckerberg abonniert hatte und zum anderen, weil sie mit einem ihrer engen Freunde vernetzt war. Das alleinige Abonnement für Statusmeldungen hätte nicht gereicht. Frau Zuckerberg hat das Bild mittlerweile löschen lassen, musste dafür jedoch Kritik einstecken. Laut Kritikern war dafür ihr prominenter Name beziehungsweise der direkte Kontakt zum Facebook-Chef nötig. Eva Galperin von der Datenschutzorganisation Electronic Frontier Foundation aus San Francisco meint dazu: „Das kann nicht jeder.“

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Die Facebook-Privatsphäre-Einstellungen lassen sich seit diesem Monat einfacher als zuvor steuern. Details dazu verraten wir Ihnen in unserer Meldung zu den Privatsphäre-Einstellungen auf Facebook. Zudem empfehlen wir Ihnen einen Besuch auf der Facebook-Seite vom PC Magazin. Wenn Sie im Social Network angemeldet sind, dann hinterlassen Sie uns ein „Gefällt mir“, um stets auf dem neuesten Stand in Sachen IT, Internet und Co. zu bleiben.

 
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