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Doch kein Whatsapp-Kauf Neuer Facebook-Messenger braucht kein Konto - Handynummer reicht

Handynummer und Passwort: Mehr benötigt der neue Facebook-Messenger nicht. Ein neues Update bringt ein Feature, womit auch Nicht-Facebook-Nutzer den Dienst mobil nutzen können. Eine Whatsapp-Übernahme ist damit wohl vom Tisch.
Die neue Messenger-App braucht nur eine Handynummer, keinen Facebook-Account. © Weka Media Publishing GmbH
Die neue Messenger-App braucht nur eine Handynummer, keinen Facebook-Account.

Facebook erobert das Smartphone der Nicht-Social-Networker: Zumindest ist das der Plan der Betreiber, die mit einem neuen Update - vorerst für die Android-App des Facebook Messengers – ausholen und ihre Nutzerbasis erweitern möchten. Die neue Version des Nachrichtendiensts lässt sich nicht nur mit einem bestehenden Facebook-Konto (ergo mit einer E-Mail-Adresse) nutzen, sondern bei einer Neuregistrierung auch mit der Telefon- beziehungsweise Handynummer (siehe Foto). Wer den Facebook-Messenger bereits nutzt, bekommt in nächster Zeit womöglich Zuwachs in seiner Freundesliste.

Denn die App stellt nicht nur automatisch alle Facebook-Freunde zusammen, sondern auch jene, die sich unabhängig vom Social Network für die App entscheiden und sie auf ihrem Smartphone installieren und sich via Telefonnummer registrieren. Dieses Feature erinnert verdächtig an andere SMS-Alternativen wie etwa „Viber“ oder „Whatsapp“. Letztgenannter Nachrichtendienst stand jüngst im Fokus der Öffentlichkeit, da Facebook-Interessierte über eine angebliche Übernahme-Absicht seitens des Zuckerberg-Imperiums mutmaßten. Dies dürfte somit endgültig vom Tisch sein. Die Betreiber von Whatsapp hatten diesbezüglich unterstützend bereits passende Dementi verlauten lassen.

Facebook ist mit einer Community von rund einer Milliarde Nutzern das größte Social Network der Welt. Seit dem Durchbruch von Facebook – der Prä-iPhone-Zeit - finden sich diese jedoch hauptsächlich am Desktop-PC oder Laptop. Die Zukunft gehört dem Mobilmarkt - das stellte jüngst nicht nur Facebook-Gründer Mark Zuckerberg selbst fest. Mit dem Vorstoß des neuen Messenger-Updates leistet Facebook deutliche Schritte, die jener Tatsache Rechnung tragen sollen.

Es bleibt jedoch abzuwarten, ob datenschutzverfechtende Nicht-Facebook-Nutzer dem Netzwerk einfach ihre Telefonnummer anvertrauen, schließlich hat es zuvor mit der E-Mail-Adresse auch nicht geklappt. Tipps: Lesen Sie auch unsere News zur aktuellen Facebook-Abstimmung für transparentere Nutzungsbedingungen. Zudem wartet die Facebook-Seite vom PC Magazin auf ihren Besuch. Hinterlassen Sie uns ein "Gefällt mir", um über aktuelle News aus der IT & Co. auf dem Laufenden zu bleiben.

 
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