Sicherheit

Erste Virenscanner entdecken die amtliche Malware

Hersteller von Antiviren-Lösungen wie G Data und Steganos haben bereits seit langem klar Stellung im Rahmen der "Bundestrojaner-Diskussion" bezogen. Wie die Antiviren-Spezialisten vermelden, wird auch der neue staatliche Trojaner von ihren Programmen zuverlässig erkannt und entsprechend abgewehrt.

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© Steganos

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Wie die Virenspezialisten übereinstimmend weiter berichten, hat keine weitere Verbreitung des Schädlings stattgefunden. Die Sicherheitslösungen von G Data erkennen den Computerschädling als "Backdoor.R2D2.a". G Data bestätigt anhand eigener Untersuchungen die bekannte Information, daß der Schädling bei Befall unkontrolliert weitere Software auf den Rechner nachladen kann und er somit freies Spiel auf dem befallenen Rechner hat. Außerdem sei die Kommunikation zum Command & Control Server des Schädlings nur unzureichend abgesichert. So können Schädlinge beliebige Daten, auch von einer gefälschten Adresse an die zentrale Sammelstelle schicken. Damit werden die gesammelten Beweise fälschbar und anfechtbar.

Steganos betont, dass diese Diskussion bislang eher theoretischer Natur war, da die Existenz eines solchen "Bundestrojaners" unbestätigt war und überdies die rechtlichen Grundlagen für einen Einsatz solcher Programm hierzulande höchst umstritten sind. Nunmehr sei aber ein eindeutiger, bestätigter Beweis in Form des zuerst vom Computer Chaos Club analysierten Schädlings vorhanden. Darüberhinaus bietet der Antivierenspezialist den freien Download eines speziellen Anti-Bundestrojaner-Programmes an.

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