Edel-Notebook mit Light-Peak-Grafikkarte

Edel-Notebook Sony VAIO Z

Edel, leicht und teuer: Das sind die Attribute, die das neue VAIO Z von Sony auszeichnen. Bislang einzigartig ist die externe AMD-Grafikkarte, die über Intels Light Peak optisch an dem 1,2-kg-Notebook angeschlossen wird.

Sony VAIO Z-Serie

© Sony

Das neue Sony VAIO Z ist 1,2 kg leicht.

Die Z-Serie ist das neue Flaggschiff unter den VAIO-Notebooks von Sony. In den nur 16 Millimeter flachen Gehäuse stecken Core-i5- oder Core-i7-Prozessoren der aktuellen Sandy-Bridge-Generation von Intel. Und zwar keine Ultra-Low-Voltage-Varianten, sondern normale Mobile-Prozessoren mit Taktraten zwischen 2,3 GHz und 2,7 GHz.

Light-Peak-Grafikanbindung

Im mobilen Betrieb sind die Intel-CPUs auch für die Grafik zuständig. Bei stationärer Verwendung wird die Intel-HD3000-Grafik abgeschaltet. Denn dann sorgt die AMD Radeon HD 6650M mit einem GByte VRAM für eine deutlich schnellere Grafikdarstellung. Die Karte steckt zusammen mit einem optischen Laufwerk und diversen Schnittstellen in einer externen Erweiterungsbox, dem Power Media Dock, das über eine spezielle Schnittstelle angebunden ist, die USB 3.0 mit einem optischen Light-Peak-Leiter kombiniert. Damit ist Sony nach Apple der zweite Hersteller, der die von Intel entwickelte Highspeed-Schnittstelle nutzt. Bei Apples Thunderbolt werden die Daten aber über ein Kupferkabel übertragen, das gleichzeitig auch als Display-Port-Anschluss für Monitore dienen kann.

Die externe AMD-Karte am VAIO Z beschert der Notebook auch die Möglichkeit, zusätzlich zum 1,3-Zoll-Notebookdisplay noch bis zu drei Monitore anzuschließen: Zwei am Power Media Dock, einer am Notebook. Das Power Media Dock mit DVD-Brenner gehört zum Lieferumfang der VAIO-Z-Modelle, eine weitere Box mit Blu-ray-Drive kann für 499 Euro separat erstanden werden.

Premium-Ausstattung und Premium-Preis

Herkömmliche HDDs haben beim VAIO Z ausgedient: Im Carbon-Gehäuse stecken als Massenspeicher ausschließlich SSDs mit 128 oder 256 GByte Kapazität. Die "große" SSD besteht dabei aus zwei Modulen im RAID-0-Verbund. Alle Modelle können zudem mit einem 3G-Modul aufwarten, das den HSUPA-Standard erfüllt. Das reflexionsarme 13,3-Zoll-Display stellt 1600 x 900 Bildpunkte dar. Die drei Modelle der VAIO-Z-Serie kosten 2299 Euro (VPCZ21M9E/B), 2499 Euro (VPCZ21Q9E/B) und 2999 Euro (VPCZ21V9E/B). Für weitere 150 Euro bekommt man einen flachen Zusatzakku, der unter dem VAIO Z eingehängt wird und die Akkulaufzeit von 7 auf 14 Stunden verdoppeln soll.

Neben weiteren Notebooks hat Sony auf der Pressekonferenz auch die neuen Sony Tablets S1 und S2 vorgestellt.

Sony Power Media Dock mit AMD-Grafikkarte

© Archiv

Im Sony Power Media Dock steckt eine über Light Peak angebundene AMD-Grafikkarte

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Sony VAIO Z
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