Cloud statt HDD

Dropbox könnte die lokale Festplatte ersetzen

Auf der ersten Entwicklerkonferenz (DBX) der Dropbox-Macher in San Francisco haben die Verantwortlichen eine neue Form des Diensts und neue Entwicklerwerkzeuge vorgestellt. Dabei macht Dropbox sehr deutlich, dass es zukünftig mehr als ein Datenspeicherdienst sein will.

Auf der ersten DBX stellt Dropbox einen neuen Service vor.

© Hersteller/Archiv

Auf der ersten DBX stellt Dropbox einen neuen Service vor.

Im Zuge der ersten Entwicklerkonferenz (DBX) des Datenspeicherdiensts Dropbox wurden einige neue Dienstleistungen und Entwicklungswerkzeuge vorgestellt. Beispielsweise will der Cloud-Storage-Dienst mit einer neuen API namens Datastore punkten. Durch diese Anwendung sollen User durch ihren Account Daten wie Kontakte, Spielstände oder sogar To-Dos mit unterschiedlichen Plattformen synchronisieren können. Und dies nahezu in Echtzeit.

Durch diese Anwendung will Dropbox es möglich machen, nicht mehr nur ein Speicherdienst zu sein, sondern eine Plattform, durch die Apps von Mobilgeräten sowie vom Computer laufen. Dies soll dem bisherigen Speicherdienst die Möglichkeiten geben, zukünftig eine Konkurrenz zu Microsoft und Apple zu werden. Damit wäre der Cloud-Storage-Dienst in einem neuen Markt etabliert.

Diese API soll sich ganz einfach in Apps integrieren lassen. Dadurch können Sie im Web genau dort weitermachen, wo Sie  mit dem iPhone einen Stopp eingelegt haben. Dies funktioniert natürlich auch in die andere Richtung. Die zukünftigen Konkurrenzprodukte von Dropbox werden iCloud und der Azure-Service von Microsoft sein.

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