Browsermarkt

Der Browsermarkt im April

Seit Google mit seinem Browser Chrome den Markt betreten hat, ist dort viel Bewegung. Schon vorher hatte Mozillas Firefox den langsamen Abstieg des Internet Explorers vom Browser-Thron eingeleitet, nur um von Chrome selbst in einen Abwärtstrend gezogen zu werden. Die neuen Zahlen für den Monat April bestätigen den Trend der letzten Monate.

Der Browsermarkt im April

© netmarketshare.com

Der Browsermarkt im April

Die Firma Net Applications liefert jeden Monat fundierte Zahlen unter anderem zum Browsermarkt. Net Applications misst die Nutzung der Browser durch Auswertung von 40.000 Seiten, die die Firma für ihre Kunden beobachtet. Das resultiert in etwa 160 Millionen Besuchern pro Monat.

Die aktuellen Zahlen für April bestätigen den Trend der letzten Monate: Internet Explorer und Firefox verlieren, Chrome und Safari legen zu. Die im März veröffentlichten Versionen von Mozillas Firefox 4 und Microsofts IE9 konnten diesen Trend bisher nicht umkehren.

Der Internet Explorer sank um 0,8 Prozentpunkte auf einen neuen Tiefststand von 55,1 Prozent. Firefox verlor 0,2 Punkte und hält sich jetzt bei 21.6 Prozent des Marktes, was dem Stand von Dezember 2008 entspricht.

Googles Chrome legte im April um 0.4 Punkte auf jetzt 11.9 Prozent zu, was in etwa dem derzeit durchschnittlichen Gewinn entspricht. Safari, der Browser bei Mac OS und iOS, das iPhone und iPad motorisiert, hat durch einen Zuwachs von 0,5 Punkten einen neuen Höchststand von 7,2 Prozent erreicht. Opera, der letzte Browser der Top 5 dümpelt unverändert bei 2,1 Prozent Marktanteil.

Trotzt des Abwärtstrends bei Internet Exploerer und Firefox konnten deren neueste Versionen IE9 und Firefox 4 Boden gutmachen. Der seit dem 18. April zum automatischen Update bei Windows 7 und Vista angebotene IE9 konnte seitdem um 1,4 Punkte auf 2,4 Prozent zulegen. Gleichzeitig verlor aber IE8 in etwa die gleiche Marge. Bei Firefox 4 sieht es ähnlich aus, seit vor etwa 2 Wochen das automatische Update von 3.6 auf 4.0 freigeschaltet wurde. Auffällig ist hierbei lediglich, dass Firefox 4 mit 4,53 Prozentpunkten fast doppelt so viel Marktanteil hat wie IE9. Bei Microsoft scheinen diese Zuwächse aber heiße Luft zu sein, da es nur eine Umschichtung ist.

Wenig verwunderlich ist der Zuwachs von Chrome und Safari, wenn man sich vor Augen hält, dass Chrome bei Android Smartphones und Safari bei iPhone and iPad Standard sind. Denkt man das zu Ende, so könnte Googles Chrome irgendwann der am meisten verwendete Browser sein.

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