Cybervor

BSI äußert sich zu Passwort-Diebstahl, Kritik an Sicherheitsfirma

Nach dem gigantischen Datenklau durch CyberVor äußerte sich nun das BSI zum Vorfall. Außerdem gibt es Kritik an der zuständigen Sicherheitsfirma Hold Security.

Nach dem gigantischen Datenklau äußerte sich nun das BSI zum Vorfall.

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Nach dem gigantischen Datenklau äußerte sich nun das BSI zum Vorfall.

Der von "CyberVor" ausgehende Datendiebstahl ruft nun das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) BSI und Kritiker auf den Plan: In einer offiziellen Stellungnahme äußerte sich das Bundesamt zum Passwortklau, bei dem etwa 1,2 Milliarden Profildaten gestohlen sein sollen.

So prüfe das BSI "mit Hochdruck zusammen mit den zuständigen deutschen und amerikanischen Behörden, ob deutsche Internetnutzer und Online-Anbieter von dem Vorfall betroffen sind." Wenn die Zahl von 1,2 Milliarden erbeuteter Daten sich als wahr erweisen sollte, so sei mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sich auch deutsche Internetnutzer darunter befinden.

Außerdem ruft das BSI die Online-Anbieter dazu auf, mehr für die IT-Sicherheit ihrer Systeme zu tun. "Den Berichten zufolge ist der Hauptansatzpunkt der Angreifer nicht der Rechner des privaten Internetnutzers, sondern liegt offenbar im Bereich der Webseiten und Datenbanken von Online-Anbietern", wie das BSI in der Stellungnahme erläutert.

Auch die Firma "Hold Security" musste eine Stellungnahme abgeben - jedoch nicht, um die Betroffenen zu informieren, sondern sich der Kritik zu erwehren, die ob der Informationspolitik auf die Sicherheitsfirma eingeprasselt war.

So sollen mehr als 420.000 Webseiten betroffen sein. Um welche es sich handelt, gibt das Unternehmen jedoch nicht bekannt. Stattdessen verlangt "Hold Security" eine Jahresgebühr von 120 Euro, um zu erfahren, ob die eigene Seite verwundbar oder gar schon bestohlen wurde.

Kritiker bemängeln, dass es eine direkte Verbindung zwischen Panikmache und Geldgier gibt. "Hold Security" wehrt sich nun und spricht nun davon, dass es sich bei der Jahresgebühr um einen symbolischen Preis handelt. Die Firma müsse schließlich erst überprüfen, ob die Seiten tatsächlich zu den Betreibern gehören, die sich für den Service anmelden.

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